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Herner EV
Sensationssiege sorgen für Euphorie

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Das Saisonziel Klassenerhalt und die damit verbundene Qualifikation für die Endrunde erreichte der Herner EV in der Eishockey-Oberliga bereits Mitte Dezember.

Der Start in die Endrunde gestaltete sich für den HEV auch aufgrund von schweren Verletzungssorgen eher unerfreulich. Fünf Niederlagen in Folge standen bis zum vergangenen Wochenende zu Buche. Am Freitag gelang den Grün-Roten dann aber die erste von zwei dicken Überraschungen in Folge, gewann man doch bei den Hannover Scorpions, immerhin Deutscher Meister 2010, mit 5:4 nach Verlängerung. Anstatt den ersten Endrundensieg zu überschwänglich zu feiern, setzte das Team von Trainer Carsten Plate am Sonntagabend noch einen drauf. Man schlug den Spitzenreiter der Verzahnungsrunde, die Kassel Huskies, am heimischen Gysenberg mit 4:2.

Rumpel und Voigt überragen

Stark mitverantwortlich für den kaum für möglichen gehaltenen Sieg gegen die Nordhessen waren vor allem Torhüter Benjamin Voigt mit satten 58 gehaltenen Schüssen sowie Stürmer Jakub Rumpel mit zwei Toren. Und obwohl der HEV lediglich mit 13 Feldspielern antreten konnte, verließen die bis dato verlustpunktfreien Schlittenhunde das Herner Eis als Verlierer. Plate: "Die vielen Verletzungen haben den Zusammenhalt bei den Verbliebenen noch enger werden lassen. Die Truppe ist komplett über sich hinausgewachsen. Es ist einfach schön, nach vielen knappen Niederlagen endlich mal richtig belohnt worden zu sein."

Finales Ziel: Endrundenplatz 4

Noch drei Spiele stehen für die Herner bis zum Saisonende auf dem Programm. Zwei davon finden zuhause am Gysenberg statt, kommenden Freitag steht um 20.00 Uhr zum insgesamt achten Mal in dieser Saison das Revierderby gegen den EV Duisburg an. Bisher gewannen die Füchse alle sieben Partien. Plate: "Obwohl wir jedes Spiel gegen Duisburg verloren haben, waren wir immer eng dran. Jetzt wird es auch da Zeit, den ersten Sieg einzufahren." Bei noch vier Punkten Rückstand auf den aktuellen Tabellenvierten Rostocker EC könnte nach einem Heimspiel gegen Schlusslicht Erfurt am 21. März zwei Tage später ein kleines "Endspiel" an der Ostsee folgen. "Wir wollen eine bisher sehr zufriedenstellende Saison krönen. Platz vier ist jetzt unser Ziel für die verbleibenden drei Spiele", so der HEV-Coach.

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