"In dieser Saison hatte ich erst am 29. August Klarheit, zwei Tage vor dem Ende der Transferperiode", sagte Heldt am Mittwoch. Am besten für die Schalker Planungen wäre der dritte Platz - und den können die Königsblauen am Freitagabend übernehmen, wenn sie das Spiel beim FC Augsburg (Freitag, 20.30 Uhr, live in unserem Ticker) nicht verlieren.
Auch beim kommenden Gegner spielt ein für Schalke interessanter Mann: Rechtsaußen André Hahn. Bisher wurde Hahn nur mit Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Offenbar hat auch Heldt Interesse bekundet. Der Manager verglich die Personalie mit dem Wechsel von Max Kruse vor einem Jahr von Freiburg nach Mönchengladbach. "Die Ausstiegsklausel war in etwa gleich", sagte Heldt am Donnerstag - sie betrug ungefähr 2,5 Millionen Euro. Bereits verpflichtet haben die Schalker Sidney Sam (Bayer Leverkusen). Der Wechsel von Torwart Fabian Giefer (Fortuna Düsseldorf) steht kurz bevor. Mit Profiverträgen statteten die Königsblauen die U19-Talente Donis Avdijaj, Marvin Friedrich und Pascal Itter aus.
Schalke-Manager Heldt ist zufrieden mit Tim Hoogland
Aus dem aktuellen Profi-Kader haben Anthony Annan, Timo Hildebrand und Tim Hoogland keinen Vertrag für die kommende Saison. Während Annan und Hildebrand schon wissen, dass sie den Verein verlassen können, ist das bei Rechtsverteidiger Hoogland noch nicht so klar. "Wir haben im Winter den gemeinsamen Weg besprochen und uns ein Zeitfenster geöffnet. Wenn das schließt, wird Tim Bescheid wissen", sagte Heldt auf Anfrage von WAZ.de. Mit Hooglands Leistungen in der Rückrunde ist Heldt bisher sehr zufrieden. "Man darf nicht vergessen, dass auch Tim eine lange Leidensgeschichte hinter sich hat", sagte Heldt.
Wie viel Geld Heldt für die neue Saison ausgeben kann, hängt wesentlich von der erneuten Qualifikation für die Champions League und einem möglichen Wechsel von Julian Draxler sowie der damit verbundenen Einnahme von 45,5 Millionen Euro ab. Damit kann Heldt noch nicht planen.
Mit einer Millionen-Einnahme vom FC Bayern rechnet Heldt hingegen schon jetzt. Denn noch immer gibt es auch für die Schalker eine "Meisterprämie", wenn die Bayern den Titel holen. Das hängt mit dem Transfer von Manuel Neuer im Sommer 2011 zusammen . Da hatten die beiden Vereine zusätzlich zur festen Ablösesumme von 22 Millionen Euro weitere Klauseln vereinbart. Dass der FC Bayern den Titel holt, steht für Heldt bereits nach dem 24. Spieltag fest.
Schalke-Boss Clemens Tönnies erklärte das im Münchener Triple-Jahr vor dem Champions-League-Finale gegen den BVB so: "Ich drücke dem FC Bayern die Daumen, schließlich klingelt es bei einem Sieg nicht nur in der Kasse der Münchener." Dieser Satz gilt noch immer.




Hinweis:
Um Kommentare schreiben zu können, musst du eingeloggt sein. Falls du noch nicht angemeldet bist, kannst du dich hier kostenlos anmelden.
Login via Facebook
Der Login via Facebook erleichtert Ihnen die Anmeldung