Damit brachten die Gysenberger den EV Duisburg zurück ins Rennen um den DEL-2 Aufstiegsrundenplatz. Trainer Carsten Plate attestierte seinem verletzungsbedingt schwer dezimierten Team eine „sensationelle kämpferische Leistung“. Mit der Nachbarschaftshilfe wollen es die Grün-Roten beim insgesamt achten Derby der Saison gegen den EV Duisburg am kommenden Freitag aber nicht zu weit treiben: „Wir haben zwar bisher jedes Spiel gegen die Füchse verloren, waren aber immer eng dran. Jetzt wollen wir endlich einen Sieg gegen Duisburg einfahren und uns in Kassel ein paar Freunde machen“, blickt Plate über den Tellerand hinaus.
Euphorie an der Scania-Arena
An der Margaretenstraße sorgte die Nachricht vom Sieg des HEV über den großen Konkurrenten aus Nordhessen für große Euphorie. Plötzlich hat man die Teilnahme an der Aufstiegsrunde wieder in der eigenen Hand und kann mit drei Siegen in den drei noch ausstehenden Spielen die Teilnahme an der Aufstiegsrunde klarmachen. Dafür werden die Füchse aber konzentrierter agieren müssen als beim 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen gegen die Hannover Scorpions. Trainer Franz Fritzmeier und Co-Trainer Matthias Roos waren insbesondere von der Chancenverwertung ihrer Mannschaft schwer enttäuscht. „Nach dem zweiten Drittel müssen wir eigentlich 6:1 oder 7:1 führen. Da fehlte einfach die letzte Konsequenz und Erfolgsgier, das muss in den nächsten drei Spielen besser werden“, analysiert Roos.
Zwei Verletzte kehren zurück
Das große Lazarett beim EVD scheint sich vor dem Revierderby jedenfalls etwas zu lichten. Die schmerzlich vermissten Markus Schmidt und Tobias Schlipper konnten am Dienstag nach ausgestandener Grippe erstmals wieder trainieren und stehen vor einer Rückkehr in den Kader.

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