Besonders auf mögliche Parallelen zum enttäuschenden Auftritt beim 0:3 in Hamburg reagierten die Dortmunder allergisch. „Das kann man nicht vergleichen“, betonte Sebastian Kehl
Sebastian Kehl» zum Profil. „Wir haben alles investiert, sehr viel versucht und in der zweiten Halbzeit alles nach vorne geworfen. Es war kein wirklich schlechtes Spiel von uns.“
Da stimmte ihm sein Trainer vorbehaltlos zu. „Ich bin gerne bereit, der Mannschaft intern Vorwürfe zu machen, wenn ich der Meinung bin, es sei zu wenig gewesen. Aber das war es nicht“, urteilte Jürgen Klopp trotz der vierten Heimniederlage der Saison. „Wir haben verloren, wir haben keine Punkte, aber wir nehmen aus dem Spiel viel mit“, kündigte der 46-Jährige an.
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Dass die Ursachen für den Gladbacher Erfolg vor allem im ersten Durchgang zu finden waren, stand bei allen Beteiligten außer Frage. „Die erste Hälfte haben wir verschlafen“, räumte Marvin Ducksch
Marvin Ducksch» zum Profil ein, der selbst erst in der Schlussphase eingewechselt wurde. „Wir haben zu spät angefangen.“
Richtig gut hatten derweil die Gäste vom Niederrhein begonnen, deren tiefe Grundformation es dem BVB schwer machte, Druck aufzubauen. Dass aber alle vier Mönchengladbacher Vorstöße zu guten Chancen führten und zwei gar zu Toren, schmeckte Jonas Hofmann
Jonas Hofmann» zum Profil überhaupt nicht. „Wir haben uns in der Defensive blöd angestellt“, sagte der Youngster, der seine Chance von Beginn an nur bedingt nutzen konnte.
Ein etwas konstruiertes gutes Omen fand unterdessen Robert Lewandowski
Robert Lewandowski» zum Profil. „Es ist die gleiche Situation wie vor dem Hinspiel gegen St. Petersburg“, erklärte der Pole mit Blick auf die Pleite in Hamburg und den anschließenden Erfolg gegen die Russen. Deswegen habe er auch „keine Angst“ vor der anstehenden Aufgabe in der Champions League gegen Zenit (Mittwoch, 20.45 Uhr), in die seine Farben mit einem 4:2-Vorsprung gehen. Zur Sicherheit fügte er aber an: „Wir sind noch nicht in der nächsten Runde und müssen aufpassen. Wenn wir so spielen wie gegen Mönchengladbach, wird es nicht einfach.“




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