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WM 2014
Brasilianische Regierung hat Sicherheitsbedenken

Die brasilianische Regierung hat vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land (12. Juni - 13. Juli) anscheinend große Sicherheitsbedenken.

Die brasilianische Zeitung O Globo zitiert aus einem undatierten, geheimen Regierungsbericht, in dem von mehreren "Sicherheitsrisiken" in sechs der zwölf WM-Spielorte die Rede ist.

Demnach befürchtet die Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff (66) politische Proteste und Streiks in Rio de Janeiro, Porto Alegre, Belo Horizonte, Brasilia, Sao Paulo und Fortaleza (Spielort der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana am 21. Juni).

Insbesondere in Rio de Janeiro, Austragungsort des Endspiels am 13. Juli, sei das Verhältnis zwischen der Bevölkerung und den Behörden "sehr angespannt". Weiterhin wird der Regierung in weiten Teilen des Landes die massive Verschwendung von Geldern vorgeworfen. Bereits während des Confed Cups im vergangenen Jahr war es vielerorts zu zahlreichen Protesten und Ausschreitungen gekommen.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP wollte ein Regierungssprecher den Bericht jedoch nicht bestätigen. Dieser habe keine aktuelle Relevanz und resultiere lediglich aus dem Austausch zwischen Regierung und Volk.

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