Obwohl Erik Durm in der Hinrunde den Ausfall von Marcel Schmelzer gut kompensiert hat, durfte der Youngster im Jahr 2014 nur in den Champions-League-Spielen gegen Zenit St. Petersburg für ein paar Minuten mitwirken. Vor dem Revierderby ist er ins Rampenlicht zurückgekehrt.
Nach dem Sieg gegen Hannover 96, bei dem er als Linksverteidiger agierte, galt der erste Satz dem Mann, der schon wieder in die Rolle des Zuschauers gekommen ist. „Es tut uns allen leid für ihn. Marcel Schmelzer
Marcel Schmelzer» zum Profil hat in den letzten Wochen überragend gespielt“, sagte Durm über seinen erfahrenen Konkurrenten auf der linken Abwehrseite. „Nichtsdestotrotz versuche ich natürlich, ihn so gut wie möglich zu ersetzen.“
Dass er dazu in der Lage ist, bewies der 21-Jährige im ersten Teil der Saison, als er wegen mehrerer Muskelverletzungen bei Schmelzer eher mehr als weniger zum Stammpersonal von Jürgen Klopp gehörte. Weil der deutsche Nationalspieler aktuell wieder einen Platz im Dortmunder Lazarett besetzt hat, kann Durm seine Liste großer Spiele bald um ein paar besondere Highlights erweitern. Ein DFB-Pokal-Halbfinale, die Champions-League-Spiele gegen Real Madrid und natürlich das Revierderby am Dienstag, dass er im Hinspiel zumindest 45 Minuten lang auf dem Platz erlebte.
„Ein besonderes Kribbeln“ habe er gespürt, erklärte Durm schon nach seinem überzeugenden Auftritt in Hannover. Wenn er seine Gedanken auf „das vielleicht wichtigste Spiel der Saison“ richtet, führt das sogar noch zu anderen Gefühlen.„Wenn ich an das Derby denke, kommt es schon wieder den Rücken hoch“, erklär- te Durm und meinte damit die Gänsehaut. Unbekümmert wie eh und je, mit vielen Aktionen in der Offensive und sicher in der Defensiv – Durm ist bereit für sein erstes Derby von Beginn an.




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