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Resolution beschlossen
UEFA verstärkt Kampf gegen Wettmanipulation

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat im Kampf gegen Spielmanipulation eine Resolution für die "Integrität des Fußballs" verabschiedet.

Diese soll nach Wunsch des Verbandes dazu führen, dass Wettbetrüger künftig in ganz Europa mehr als nur Sperren und Geldstrafen zu befürchten haben. "Wettbetrug gehört in das Strafgesetz", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino bereits vor dem 38. Ordentlichen UEFA-Kongress im Palast der Unabhängigkeit der kasachischen Hauptstadt Astana: "Es ist wichtig, dass in allen europäischen Ländern dieser Betrug als Straftat aufgenommen wird. Wenn es ein Straftatbestand wird, dann ist es auch eine Pflicht, dem nachzugehen und das streng zu ahnden."

Einstimmiger Beschluss getroffen

In Deutschland wird Wettbetrug bereits mit Paragraf 263 ("Betrug") des Strafgesetzbuches geahndet, die neue Bundesregierung plant laut des Koalitionsvertrages zudem ein übergreifendes Gesetz gegen Manipulationen im Sport, das die Straftatbestände Dopingbetrug und Wettbetrug beinhaltet.

Grundsätzlich werden mit der Resolution, die am Donnerstag von den 54 UEFA-Mitgliedsverbänden einstimmig beschlossen wurde, Bildungsangebote für Spieler, Schiedsrichter und Trainer, ein hochentwickeltes Überwachungssystem, die Kooperationen mit der Wettindustrie sowie die intensivierte Zusammenarbeit mit den Staatsbehörden festgelegt.

"Das kann man nur hundertprozentig unterstützen"

"Das kann man nur hundertprozentig unterstützen", sagte Wolfgang Niersbach, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), dem SID: "Da ist der DFB mit seinem Präventivprogramm gut aufgestellt. Nach dem Motto: Wehret den Anfängen. Ein 17-Jähriger, der verführt wird, dessen Karriere kann komplett kaputt gehen - dieses Wissen muss er aber haben."

Den Plan der UEFA mit der Implementierung des Wettbetruges in alle Strafgesetze der Mitgliedsverbände hält Niersbach allerdings für schwierig. "Das ist die generelle Schwierigkeit mit 54 total unterschiedlich strukturierten Staaten, das einheitlich umzusetzen", sagte er: "Vor dieser Aufgabe steht die UEFA, und wenn da staatliche Gesetze hinzukommen, wird das natürlich noch schwieriger."

UEFA-Präsident Michel Platini sprach von einer "starken Nachricht an die gesamte Fußballfamilie".

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