Und dann ein markanter Punkt: "Man muss sich wirklich die Frage stellen, ob das noch Sinn macht." Übersetzt: Köstner deutete an, nach dem Sonntagsmatch könnte Schicht für ihn sein.
Der 55-Jährige bemängelte via TV die schleppende Zukunftsplanung, die er bereits - nach eigenen Angaben - vor Wochen forciert haben wollte, nichts sei aber passiert. Nur Chef Rolf Hempelmann - von Hause aus Diplomat - hat Kommentierungs-Befugnis, ignoriert "den Fehdehandschuh". Man sprach vor Monaten mit Köstner, der immer wieder die Öffentlichkeit sucht, ein Weg, den Hempelmann nicht mitgeht.
Im übrigen ist Köstner der Meinung, "den Vorstand nie in der Öffentlichkeit" angegriffen zu haben, sondern "nur meine Meinung" gesagt zu haben, ein Zeichen, "eigenes Profil" zu haben. Außerdem "wird viel hinein interpretiert". Sein Fazit: "Reibung erzeugt Wärme, Wärme auch Annäherung."
