„Nach den letzten Partien war das einfach irre in der Stadt. Die Unterstützung war wirklich super.“ In der fast euphorischen Stimmung mag der Außenverteidiger auch noch nicht über die möglichen Sorgen der kommenden Spielzeit reden: „Kann sein, dass wir wieder gegen den Abstieg spielen, aber bis dahin ist es noch lang und ich bin davon überzeugt, dass es den Verantwortlichen gelingt, das Team zu verstärken.“

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Blickt Schröder auf die Saison zurück, dann fallen ihm viele wichtige Partien ein, doch eine Erinnerung toppt die anderen um Längen. „Es war ohne Zweifel das Match gegen Schalke 04. Das war das schönste Spiel in meinem Leben.“ Und der Ex-Herthaner begründet dies auch: „Alles, was Fußball so schön macht, alles, wofür man überhaupt Profi wird, das war in diesen 90 Minuten drin. Ich glaube, selbst am Ende meiner Karriere werde ich mich an jede Phase dieser packenden Begegnung noch erinnern.“
Samstag heißt es für Schröder, von einigen seiner Kumpels Abschied zu nehmen. Der 26-Jährige gesteht ein: „Mit einem weinenden Auge, denn so Spieler wie Fanis oder Zwetschge, die findet man auch als Typen so schnell nicht wieder.“ Dann verrät Schröder noch ein Geheimnis: „Ich muss schmunzeln, wenn ich lese, dass Fanis so zurückhaltend ist. Er hat zwar Sprachprobleme, aber wenn er mit uns feiert, dann lässt er es richtig krachen.“
Schröder, der gegen Stuttgart sein erstes Saisontor erzielte, will es dabei nicht belassen: „Das ist sicherlich noch steigerungsfähig. Vielleicht treffe ich ja noch einmal zum Abschluss.“
