Allein der 19-jährige Junior Malanda, der am Ende seines gleichermaßen starken wie unglücklichen Auftritts mit einem Innenbandanriss ausgewechselt werden musste, hatte genügend Gelegenheiten, um Borussia Dortmund die Bestmarke zu nehmen, die am Ende doch aufgestellt wurde: Ohne Gegentreffer ist die Mannschaft von Jürgen Klopp über die Stationen SV Wilhelmshaven (3:0), TSV 1860 München (2:0 n. V.), 1. FC Saarbrücken (2:0), Eintracht Frankfurt (1:0) und VfL Wolfsburg (2:0) zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte ins DFB-Pokalfinale eingezogen.
Eine geradezu historische Leistung, die seit Gründung der Bundesliga lediglich dem FC Bayern München in der Saison 1968/69 geglückt ist. Damals wurde allerdings noch eine Runde weniger absolviert, weswegen der Dortmunder Erfolg für die aktuelle Form des oft reformierten Pokalwettbewerbs eine alleinige Bestmarke darstellt.
Hinzu kommt noch, dass sich die Schwarzgelben gewissermaßen selbst übertroffen haben. Schon in der Saison 2011/12, als im Finale der FC Bayern mit 5:2 besiegt wurde, musste der BVB auf dem Weg nach Berlin nur im Elfmeterschießen gegen Fortuna Düsseldorf Gegentreffer hinnehmen.




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