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Hammer SpVg
Nie wieder Elefantenfriedhof!

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Der Blick ins Stadionheft der Hammer SpVg lohnt sich. Im aktuellen „Einwurf“ gewährte die Vereinsspitze einen Blick in die Kaderplanungen der sportlichen Leitung zur neuen Saison.

Der letzte Satz des Beitrags sorgte mal wieder für Knistern zwischen der HSV und dem Nachbarn aus dem Süden der Stadt. „Drei Spieler vom Lokalrivalen Westfalia Rhynern haben sich über diverse Kontakte bei der Hammer SpVg angeboten“, war dort zu lesen.

Mehnerts Konter ließ nicht lange auf sich warten

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. „Es ist legitim, dass sich die HSV nach Personal umschaut, zumal unsere Jungs sportlich und charakterlich top sind. Aus diesem Grund sind wir wieder die Nummer eins in Hamm“, sagte Björn Mehnert dem Westfälischen Anzeiger und hatte seine Spitze gegen die „Rothosen“ damit auch noch nicht beendet. Er könne sich kaum vorstellen, dass sich die Spieler sportlich verschlechtern wollen. Und das würden sie ja tun, man müsse nur einen Blick auf die Tabelle und auf die vergangenen drei Jahre werfen.

Ja, die Spielvereinigung und die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Dieses bekannte Missverhältnis ist auch in der laufenden Saison einmal mehr Thema an der Jürgen-Graef-Allee und wird nun auch von den Verantwortlichen ganz offen angesprochen. „Ruft eure ganze Leistung und Einsatzbereitschaft ab und zeigt, dass ihr in der Lage seid, klassentauglich zu sein!“, hatte Abteilungsleiter Hartmut Weber vor der Partie gegen Zweckel an die Hammer Spieler appelliert – und wurde enttäuscht. Der kleine Klub aus Zweckel, der unter ganz anderen Voraussetzungen arbeitet, zog mit einem 4:3-Sieg an der HSV in der Tabelle vorbei.

Trainer Goran Barjaktarevic hat seine Schlüsse aus einer erneut enttäuschenden Saison schon gezogen. „Ich wollte ja erstmal auf die Pferde setzen, die da waren und mit den vorhandenen Spielern arbeiten“, sagt der Coach mit Blick auf seinen Amtsantritt im Sommer.

Zehn Abgänge stehen bereits fest


Nach einem Übergangsjahr, in dem er versucht habe, im Umfeld die richtigen Knöpfe zu drücken und zumindest einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen – was ja immerhin noch möglich ist – sei in diesem Sommer nun aber die Zeit gekommen, um einen Schnitt zu machen. Pascal HarderPascal Harder» zum Profil (zum Lüner SV), Oliver GlödenOliver Glöden» zum Profil (Trainer Warendorfer SU), Sefa ArslanSefa Arslan» zum Profil (U23-Mannschaft), Thanh-Tan Tran (ggf. U23-Mannschaft), Ferhat Cerci (U23-Trainer), Carsten Sichler, Michael Baum, Nils HönickeNils Hönicke» zum Profil, Rouven MeschedeRouven Meschede» zum Profil und Michael ErzenMichael Erzen» zum Profil spielen in Barjaktarevics Planungen allesamt keine Rolle mehr. Noch offen ist, was aus Christoph HunnewinkelChristoph Hunnewinkel» zum Profil, Ersin Kusacki, Michael OscislawskiMichael Oscislawski» zum Profil, Daniel Schaffer und Marko MartinovicMarko Martinovic» zum Profil wird.

So oder so steht fest, dass der Kader in der kommenden Saison ein anderes, jüngeres Gesicht haben wird – auch damit der Verein endlich seinen zweifelhaften Ruf los wird. „Die Hammer SpVg ist bekannt als Elefantenfriedhof“, sagt Barjaktarevic. Wie man sich ein junges und leistungsorientiertes Image erarbeiten kann? Vielleicht sollte man doch mal nach Rhynern schauen...

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Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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