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Spielergewerkschaft kritisiert Chelsea

Die englische Spielergewerkschaft PFA hat den Spitzenklub Chelsea London wegen der Entlassung von Angreifer Adrian Mutu hart kritisiert. Der Klub wollte Mutu durch den Drogentest loswerden, vermutet die PFA.

Chelsea London unter Beschuss: Die englische Spielergewerkschaft PFA hat Chelsea London wegen der Entlassung von Stürmerstar Adrian Mutu hart kritisiert. Der Spitzenklub hatte sich am Freitag von dem Rumänen getrennt, weil dieser positiv auf Kokain getestet worden war. Wie PFA-Geschäftsführer Graham Taylor vermutet, sei der Test eine gezielte Aktion gewesen, um den ehemaligen Angreifer des AC Parma "loszuwerden", vermutet PFA-Geschäftsführer Graham Taylor.

Sperre zwischen sechs Monaten und zwei Jahren

Mutu droht eine Sperre zwischen sechs Monaten und zwei Jahren. Er hatte erst den Konsum von Kokain zugegeben und auf das Öffnen der B-Probe verzichtet, wenig später den Gebrauch aber wieder bestritten. Zwischenzeitlich behauptete Mutu, das Kokain zur Steigerung seiner sexuellen Leistungsfähigkeit benutzt zu haben.

Großes Medienecho in Rumänien

Unterdessen rief die Entlassung des Torjägers, der in der vergangenen Saison vom AC Parma nach London gewechselt war, in Rumänien ein großes Medienecho hervor. Alle großen Zeitungen berichteten auf den Titelseiten. "Mutu arbeitslos", "Mutu vor die Tür gesetzt", lauteten die Schlagzeilen.

Er habe seinen Verein "durch die Hintertür" verlassen, schrieb die Evenimentul Zilei. Adevarul kommentierte: "Chelseas Entscheidung kommt einem lebenslangen Ausschluss Mutus vom großen Fußball gleich. Der rumänische Kapitän hat seine Chancen, der Beckham des Balkans zu werden, zerstört."

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