Für Trainer Jürgen Klopp ist die Entscheidung logisch: "Es macht absolut Sinn, einen mitzunehmen, der auf sechs Positionen spielen kann."
Für Großkreutz wäre die Reise nach Brasilien der Lohn für eine außergewöhnliche Saison, die er für den dauerverletzten Lukasz Piszczek (Hüftoperation) auf der Position des rechten Verteidigers begann. Und das mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre ihm die Bearbeitung der rechten Außenseite auf den Leib geschneidert.
Aber ob hinten rechts, links vorn, hinten links, rechts vorn oder in der Doppelsechs - Großkreutz bewies in den vergangenen Monaten ein beeindruckendes Improvisationstalent. Sein Motto lautet: "Ich gebe immer Gas, egal, wo der Trainer mich braucht!"
Großkreutz, der als Helfer in der Not mehr denn je durch die Mannschaft vagabundiert, kennt seinen Wert für die Mannschaft. "Wie er seine Aufgaben erledigt, das ist überragend", lobte Klopp den gebürtigen Dortmunder, der sich beim Saisonfinale 2012/13 in der Endphase der Begegnung gegen Hoffenheim ohne zu zögern sogar ins Tor stellte, nachdem Roman Weidenfeller "Rot" gesehen hatte.



