Und nicht nur Borussia Dortmund wartet auf das Comeback des Mittelfeldstrategen, auch Bundestrainer Joachim Löw, wenngleich er bei der WM auf den 23-Jährigen verzichten muss.
Gündogans Dilemma begann unmittelbar vor dem Länderspiel am 14. August in Kaiserslautern gegen Paraguay (3:3). Schon beim Training zwickte der Rücken. Dennoch stand Gündogan in der Startformation, doch sieben Minuten nach seinem Anschlusstreffer zum 1:2 musste er ausgewechselt werden - und der Leidensweg begann.
"Das musste ich so akzeptieren", sagte Gündogan. Seinen Platz auf der Tribüne will er schon bald räumen. Die Ungeduld ist dem gebürtigen Gelsenkirchener anzumerken. "Wenn ich wieder spiele, komme ich bald auf mein Leistungsniveau", prophezeite Gündogan, nach dieser harten Zeit wolle er gestärkt wieder zurückkommen.
Doch wann, das weiß auch er noch nicht. Zahlreiche Ärzte im In- und Ausland hat er konsultiert, um die Nervenentzündung erfolgreich therapieren zu lassen. Für Gündogan und den BVB ist weiter Geduld angesagt. Den Vertrag mit ihrem Juwel haben die Borussen bereits um ein weiteres Jahr bis 2016 verlängert.



