Um das in entsprechender Ruhe und fernab von möglichen Spionen aus München tun zu können, hat Jürgen Klopp spontan die Schotten am Trainingsgelände in Brackel dicht gemacht. Schon am Dienstagnachmittag wurde die Nachmittagseinheit kurzerhand zum "Geheimtraining" gemacht und die anwesenden Journalisten mussten die Heimreise antreten. Kurze Zeit später teilte der Klub dann mit, dass auch am Mittwoch auf dem weiter hinten gelegenen Platz, der nicht einsehbar ist, trainiert wird.
Klopp und seine Spieler üben offenbar die letzten taktischen Variationen ein, um auf alle Eventualitäten vorbereitet und die Bayern vielleicht sogar ein bisschen überraschen zu können. Immerhin sieht es so aus, als könnten die zuletzt leicht angeschlagenen Akteure am Samstag mitspielen. Marco Reus
Marco Reus» zum Profil und Mats Hummels
Mats Hummels» zum Profil trainierten am Dienstagmorgen normal mit der Mannschaft und auch Nuri Sahin
Nuri Sahin» zum Profil (muskuläre Probleme) konnte eine leichte Laufeinheit absolvieren.
Abgesehen davon, dass in dieser Woche häufiger hinter auch für die Medien verschlossenen Türen trainiert wird, ergreift der BVB jedoch keine außergewöhnlichen Maßnahmen. Geradezu demonstrativ geben sich die Dortmunder gelassen. "Du musst ja einen an der Waffel haben, wenn du jetzt noch irgendwelche neuen Ideen reinbringst", sagt Sportdirektor Michael Zorc. "Wir machen es so, wie wir es vor zwei Jahren auch gemacht haben." Mit Blick auf das Ergebnis klingt das fast wie eine kleine Drohung in Richtung München.




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