Schon beim Einlauf kam die Botschaft deutlich rüber. "Danke Peter!", war auf den T-Shirts der Oberhausener Akteure zu lesen. Nach knapp zwei erfolgreichen Jahren sollte Kunkel bei seinem letzten Auftritt vor heimischem Publikum einen würdigen Abgang erhalten. Die Kleeblätter überließen nichts dem Zufall und setzten ihr Vorhaben dank einer bärenstarken ersten Halbzeit in die Tat um. RWO behielt vor 3044 Zuschauern hochverdient mit 3:1 (2:0) die Oberhand und krönte somit eine überragende Rückrunde. "Wir wollten unseren Trainer unbedingt mit einem Sieg verabschieden. Das waren wir ihm schuldig und deshalb haben wir auch von Beginn an Gas gegeben", sagte Oberhausens zweifacher Torschütze David Jansen
David Jansen» zum Profil.
Der Liveticker zum Nachlesen:
live.reviersport.de/000/046/65-rs.html
Schon nach zwei Minuten brachte der Sturmtank seine Farben in Führung. Sein kongenialer Partner Patrick Bauder
Patrick Bauder» zum Profil erhöhte nach einem Foulspiel an Robert Fleßers vom Elfmeterpunkt (18.). Die Gastgeber verpassten es in der Folge, die Führung weiter auszubauen und ließen zahlreiche Torchancen ungenutzt. "Es hätte zur Halbzeit gut und gerne vier oder 5:0 für uns stehen können. Die mangelnde Chancenverwertung war das einzige Manko an diesem Tag", befand Kunkel.
Velbert wachte zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal auf und kam durch Saban Ferati
Saban Ferati» zum Profil (61.) zum Anschlusstreffer. Der bärenstarke Jansen machte mit seinem zweiten Treffer (82.) jedoch alle Hoffnungen der Bergischen zunichte. Velbert kann nach dieser Niederlage endgültig für die Oberliga Niederrhein planen. SSVg-Coach Lars Leese wurmte vor allem die schwache Leistung seiner Schützlinge im ersten Durchgang. "Das hatte nichts mit Abstiegskampf zu tun, denn wir haben überhaupt nicht stattgefunden. Ich hätte schon in der ersten Halbzeit acht Leute auswechseln können. So hat es leider nicht gereicht."
Ganz anders war hingegen die Stimmungslage bei seinem Gegenüber. Kunkel durfte sich nach dem Abpfiff von den eigenen Fans feiern lassen und kletterte auf den Zaun des Fanblocks. Es war der erwartet würdevolle Abschied für den Erfolgstrainer. "Im Moment bin ich wunschlos glücklich", erklärte Kunkel freudestrahlend. "Für Velbert tut es mir natürlich leid, aber für uns war es der ideale Abschluss. Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft. Wir haben echten Vollgasfußball gezeigt. Was die Jungs in diesem Jahr geleistet haben, ist einfach sensationell und darauf bin ich mächtig stolz."



















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