Duisburg liegt damit nur noch ein mageres Zählerchen vor dem BVC.
Das Problem der Duisburgerinnen: Kampf alleine reicht nicht aus, wenn es gegen den Abstieg geht. Was man da braucht, sind Tore. Doch da sich die Duisburgerinnen in 90 Minuten nur eine einzige Möglichkeit erspielten und Jennifer Oster, die alleine vor Gästekeeperin Kathrin Längert stand, diese dann auch noch kläglich vergab, standen die Hausherrinnen am Ende wieder mit leeren Händen da.
Trainer Sven Kahlert, der Duisburg am Ende der Saison verlassen wird, brachte es nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „Die Bayern sind spielerisch besser. Wir müssen uns auf unseren Kampf verlassen und alles was die Mannschaft kann, hat sie gegeben – sowohl läuferisch als auch fußballerisch.“
Deshalb war es auch eine Standardsituation, die den Münchnerinnen, die das Spiel über die gesamte Dauer hinweg eigentlich immer dominierten, den Sieg bescherte. In der 25. Spielminute war Alice Hellfeier die tragische Figur des Nachmittags, als sie Nationalspielerin Lena Lotzen im Strafraum zu Fall brachte und die Schiedsrichterin auf Elfmeter entschied. Das Geschenk ließ sich Katharina Baunach nicht nehmen und verwandelte zum verdienten Sieg. Kahlert versuchte zum Schluss dann noch ein paar motivierende Worte zu finden: „Wir haben den Klassenerhalt immer noch selbst in der Hand und werden in den nächsten 14 Tagen dafür weiter jeden Tag arbeiten.“


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