Dies bekräftigte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten, Alexander Wehrle, auf dem Sports Media Summit in Köln, wo er die Plattform „FC Connect“ vorstellte.
Mit dem Projekt, das im Oktober 2013 gestartet wurde, will der 1. FC Köln alle Kanäle, die sich im Internet mit dem Verein beschäftigten, zusammenführen. Die Nutzer von fc-connect.de, das Wehrle als „Social Hub des 1. FC Köln“ bezeichnet, können auf ihrer Startseite Informationen über ihren Lieblingsverein aus ihren favorisierten Informationskanälen zusammenstellen. Die Palette reicht von regionalen und überregionalen Medien, über Blogs von Fans bis hin zu den Profilen der Spieler in sozialen Netzwerken und Diensten wie Facebook oder Twitter.
„Virtualität trifft die Realität“, erklärte Wehrle zum Grundgedanken von FC Connect, „dies ist eine ganz neue Möglichkeit, mit den Fans in Interaktion zu treten.“ Mit dem Angebot wolle der FC zum einen ein Gegengewicht zur klassischen Medien-Berichterstattung über den Verein bieten, zum anderen sei der Online-Bereich aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht äußerst attraktiv. Seit 2010 werde zum Beispiel die Präsentation der jeweils neuenSaison-Trikots als virale Marketing-Maßnahme via Youtube durchgeführt. Zuletzt sei der Jahresumsatz mit Fanartikeln auf 7,8 Millionen Euro gewachsen. „Das ist der beste Wert der Vereinsgeschichte“, berichtete Wehrle. 40 Prozent davon würden bereits über Online-Kanäle generiert.
Der 1. FC Köln werde auch künftige Entwicklungen im Bereich der digitalen Kommunikation genau beobachten, sagte der Geschäftsführer, der unter anderem die Verfügbarkeit von W-LAN und LTE im Stadion, Google Glass und iBeacons, die Angebote und Empfehlungen für Fanartikel auf die Handys der Zuschauer senden, als mögliche Themen anführte. „Auch damit muss man sich beschäftigen, wenn man medialer Vorreite sein will.“



















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