Den 25 Jahre alten Fußball-Nationalspieler von Borussia Dortmund nerven Fragen nach seinen Eskapaden kurz vor dem WM-Turnier, wie er auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) deutlich zu verstehen gibt.
"Ganz ehrlich - ich finde das nicht sonderlich lustig", sagte Großkreutz auf dfb.de auf die Frage, ob er froh sei, dass es im deutschen Quartier Campo Bahia keinen Dönerladen gebe. "Es gibt hier auch keine Hotellobby, das wäre bestimmt als Nächstes gekommen", ergänzte der Dortmunder und betonte dann: "Ich finde nicht, dass diese Geschichten Thema des Gesprächs sein sollten."
Im Vorfeld der WM-Endrunde in Brasilien war bekannt geworden, dass Großkreutz während eines Disputs mit einem Passanten im Kölner Nachtleben einen Döner in Richtung seines Kontrahenten auf den Boden geworfen hatte. Nach dem Pokalfinale (0:2 n.V.) mit Borussia Dortmund gegen Bayern München am 17. Mai hatte er in den frühen Morgenstunden angetrunken in der Lobby eines Berliner Hotels uriniert.
Großkreutz findet, dass zu diesem Thema alles gesagt ist, stellte aber klar: "Und schon gar nicht finde ich, dass es mir zusteht, bei einer Verharmlosung mitzumachen. Ins Lächerliche werde ich meinen Fehler bestimmt nicht ziehen. Ich habe einige Menschen enttäuscht, auch meine Familie und mich. Aber mehr, als um Entschuldigung bitten, kann ich nicht machen. Und das habe ich getan."
