"Die WM ist für mich gestrichen, auf die geplante Reise nach Brasilien werde ich verzichten. Ich gehe davon aus, dass ich bei der FIFA nicht mehr willkommen bin", sagte der 68-Jährige der Bild-Zeitung - und wird nun zum reinen TV-WM-Konsumenten.
Ursprünglich wollte Beckenbauer, bei den letzten WM-Turnieren immer gern gesehener Gast und bei der Heim-Weltmeisterschaft 2006 als Präsident des Organisationskomitees noch der große Zampano, zum Halbfinale ins Land des Rekord-Weltmeisters reisen.
Nun steht er am Pranger, ist provisorisch für 90 Tage für jegliche nationale und internationale Tätigkeit im Fußball vom Weltverband gesperrt. Hintergrund ist Beckenbauers Verweigerung einer Aussage gegenüber FIFA-Chefermittler Michael J. Garcia in Zusammenhang mit der umstrittenen WM-Vergabe 2022 an Katar.
