Joachim Löw (Bundestrainer): "Thomas hat es sehr gut vorne gemacht. Er hat immer wieder Lücken gerissen. Die Mannschaft war unheimlich kompakt, und wir haben kaum Konterchancen zugelassen. Wir haben schnell nach vorne gespielt. In der zweiten Halbzeit war es dann ein anderes Spiel, da ging es um das Ballhalten und darum, schnell zu kontern. Boateng hat es klasse gegen Ronaldo gemacht."
Paulo Bento (Nationaltrainer Portugal): "Das Spiel müssen wir in Ruhe analysieren. Zu diesem Zeitpunkt gibt es eigentlich nicht viel dazu zu sagen. Abgesehen von den ersten fünf Minuten haben wir nie ins Spiel gefunden. Wir haben versucht, in der zweiten Hälfte nicht noch tiefer einzubrechen. Über den Schiedsrichter sage ich am besten gar nichts."
Thomas Müller: "Drei Tore in einem solchen Spiel ist schon etwas Herrliches. Eines war schöner als das andere. Wenn du 1:0 führst, dann bekommst du natürlich Rückenwind. Das 2:0 war dann ein großer Vorteil, vor allem bei dem Wetter. Danach mit einem Mann mehr, war das Spiel so gut wie gelaufen. Bei dem Platzverweis habe ich eine Faust im Gesicht gespürt, was danach passiert ist, damit habe ich nichts mehr zu tun."
Philipp Lahm: "Wir wissen, dass wir funktionieren können, aber es gehört so viel dazu. Heute hat selbst die vordere Reihe unglaublich gut gearbeitet. Es ist ein schöner Sieg, aber wir sind nicht am Ende. Portugal hat eine super Mannschaft, die bei den letzten Turnieren immer weit gekommen ist. Aber wir haben heute gut gearbeitet, und das war das Wichtigste."
Jerome Boateng: "Die ganze Mannschaft hat gut gearbeitet: Sie hat Druck gemacht, den Portugiesen wenig Raum gelassen und gut gekontert. Man hat gesehen, dass auch Cristiano Ronaldo heute einen schweren Stand hatte. Auch da haben wir gut gearbeitet und stets gut gedoppelt. Das war insgesamt eine gute Mannschaftsleistung."
