Auch die FIFA-Exekutiv-Mitglieder Julio Grondona (Argentinien) und Angel Maria Llona (Spanien)wurden von FIFA-Chefermittler Michael J. Garcia befragt. Sie hätten im Gegensatz zu Beckenbauer aber bereitwillig Auskunft gegeben. Eine entsprechende Mitteilung der FIFA liegt dem SID vor.
In Deutschland hatte es Medienberichte gegeben, wonach lediglich Beckenbauer im Zuge der WM-Vergabe 2022 an Katar von Garcia befragt worden sei. Andere Spitzenfunktionäre der FIFA hätten sich ebenfalls geweigert, die Fragen zu beantworten, seien aber nicht sanktioniert worden. Dies wird von der FIFA dementiert.
Beckenbauer hatte sich zunächst geweigert, die Fragen zu beantworten und war daraufhin für 90 Tage provisorisch gesperrt worden. Am vergangenen Sonntag lenkte der "Kaiser" ein und kündigte eine Beantwortung des Fragenkatalogs von Garcia bis 27. Juni an.
"Das Ethikreglement gilt für alle Personen, die im Fußball tätig sind, auch für Ehrenpräsidenten von Fußballvereinen", hieß es vonseiten der FIFA. Der 68-jährige Beckenbauer ist Ehrenpräsident von Bayern München.
