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87 Profis beteiligt
Wettskandal erschüttert Frankreich

Der französische Fußball wird von einem Wettskandal erschüttert. Profis sollen Wetten auf Spiele von der ersten bis zur dritten Liga platziert haben.

23 davon auf Partien des eigenen Teams. Unter den Verdächtigen sei "kein bekannter Spieler", versicherte Frederic Thiriez, Präsident der französischen Fußball-Profiliga LFP.

Demnach hätten 19 Profis aus der Ligue 1, der höchsten Spielklasse, 54 Spieler der 2. und 14 der 3.Liga die illegalen Wetten abgeschlossen. Im Schnitt seien 20 Euro verwettet worden, in 14 Fällen mehr als 500 Euro. 

Von den 23 Spielern, die auf Partien des eigenen Klubs gewettet hatten, sollen fünf in den betroffenden Spielen auch zum Einsatz gekommen sein. In Frankreich ist es Profi-Sportlern per Gesetz verboten, auf Wettbewerbe zu wetten, in denen sie selber teilnehmen.

Bei der WM in Brasilien sieht sich der ghanaische Fußballverband GFA Manipulationsvorwürfen ausgesetzt. Laut der britischen Zeitung Telegraph habe sich GFA-Präsident Kwesi Nyantakyi in Gesprächen mit Undercover-Reportern höchst empfänglich gezeigt, sein Nationalteam in möglicherweise manipulierbaren Spielen antreten zu lassen. Der Verband wies die Vorwürfe in einem Statement zurück.

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