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Bolivien legt im Streit um das Höhenlimit nach
"Attentat auf den Fußball"

Der politische Zusammenschluss der 35 unabhängigen Nationen Nord- und Südamerikas (OAS) unterstützt die diplomatische Offensive der Andenstaaten im "Höhenstreit" mit der FIFA. Der Fußball-Weltverband hatte entschieden, in Zukunft aus gesundheitlichen und Wettbewerbsgründen die Austragung von Länderspielen sowie internationalen Klub-Begegnungen auf Profi-Ebene nur noch in Stadien zuzulassen, die nicht höher als 2500 Meter über dem Meeresspiegel liegen.

Reinaldo Cuadros, der bolivianische Botschafter bei der OAS, erklärte in Panama: "Alle Länder, auch die, in denen es keine Städte oberhalb von 2500 Metern Höhe gibt, haben ihre Unterstützung Boliviens, Perus, Kolumbiens, Ecuadors und Mexikos dokumentiert." Boliviens Außenminister David Choquehuanca kritisierte derweil erneut die FIFA: "Wir können dieses Attentat auf den Fußball nicht verstehen."

FIFA-Boss Joseph S. Blatter hatte jüngst das umstrittene Höhenlimit verteidigt: "Wir müssen im Auge behalten, was die Spieler wollen. Sie sind die wahren Protagonisten dieses Sports und ihre Gesundheit müssen wir schützen."

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