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Hoffenheim - Schalke
Schalke versagt erneut

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1899 Hoffenheim hat sich in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga festgesetzt und Schalke 04 einen herben Dämpfer versetzt.

Das auch am 7. Spieltag ungeschlagene Team von Trainer Markus Gisdol besiegte am Samstag in einem Klassespiel die Königsblauen mit 2:1 (2:0). Vor 30 000 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena trafen der norwegische Nationalspieler Tarik Elyounoussi (13. Minute) mit seinem bereits vierten Saisontor und der Ex-Schalker Adam Szalai (29.). Klaas-Jan Huntelaar erzielte in der 83. Minute den Anschlusstreffer. Die Gäste verloren Joel Matip in der 75. Minute durch eine Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels.

Chefcoach Jens Keller hatte nach dem 1:1 der Gelsenkirchener in der Champions League gegen NK Maribor Kevin-Prince Boateng, Tranquillo Barnetta und Kaan Ayhan aus der Mannschaft genommen und dafür Marco Höger, Max Meyer und Atsuto Uchida in der Startelf gebracht.

Vor allem die Hereinnahme des Japaners hätte sich gleich zu Beginn beinahe ausgezahlt: Uchida wirbelte auf der rechten Seite und bereitete gleich drei dicke Chancen der Gäste in den ersten 20 Minuten vor: Nach nicht einmal 40 Sekunden hatte Eric Maxim Choupo-Moting das 1:0 auf dem Fuß, vergab aber ebenso wie in der 19. Minute aus aussichtsreicher Position. Zudem schoss Huntelaar knapp am Hoffenheimer Tor vorbei (5.).

Bei traumhaftem Herbstwetter boten beide Teams den Fans Fußball mit höchstem Unterhaltungswert. Mit Mittelfeldgeplänkel hielten sich die Kontrahenten erst gar nicht auf, sondern stürmten wild entschlossen Richtung gegnerischen Strafraum. Zur Pause hätte es auch locker 5:5 stehen können.

Die Gastgeber wurden vor allem von Kevin Volland angetrieben, der immer wieder seinen Gegenspieler Christian Fuchs stehen ließ. Nach einer Kombination über Volland und Roberto Firmino musste Elyounoussi nur noch den Fuß hinhalten - 1:0. Beim 2:0 war Firmino der Passgeber; Szalai düpierte Keeper Ralf Fährmann und jubelte nicht ohne Genugtuung: Der Ungar hatte Schalke im Sommer für etwa 6 Millionen verlassen - auch, weil ihm das der Verein nahe gelegt habe.

Munter ging es auch nach dem Wiederanpfiff weiter. Engagiert bemühte sich die Keller-Elf zunächst um den Anschlusstreffer, doch die Hintermannschaft der TSG stand auch ohne ihren erkrankten Abwehrchef Ermin Bicakcic sicher. Vor allem Youngster Niklas Süle (19) räumte gegen Choupo-Moting und Co. konsequent auf.

Bei den Gelsenkirchenern schwand dann sichtlich der Glaube an eine Wende und es fehlte ihnen in der Offensive die Durchschlagskraft. Huntelaars Treffer kam dann zu spät. Zudem hatten die Gäste alle Mühe, die spielstarke Abteilung Angriff des Gegners in den Griff zu bekommen: Elyounoussi köpfte eine Viertelstunde vor Schluss noch völlig frei stehend am Tor vorbei. So endete für Schalke 04 die Woche, die mit dem Derbysieg gegen Dortmund so euphorisch begonnen hatte, mit einer Enttäuschung.

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  • hammerbeil 04.10.2014 17:46 Uhr
    Also, wenn jetzt dieser Trainer nicht gehen muß ( 2 Wochen Pause), dann wurschteln wir wieder bis zum Winter vor uns hin, ohne dass irgendetwas besser wird!! Kein Konzept, keine Handschrift, keine Leidenschaft ( ausser Bayern, Chelsea und Lüdenscheid)keine Taktik, nichts einfach nichts!!!! Und wenn er anfang Oktober schon nach 10 Pflichtspielen von Kräfteverschleiß redet, dann muß ich schon fragen, was sie die ganzen Wochen bisher gemacht haben. Ach übrigens, ich habe Thomas Tuchel zufällig am Gardasee im Urlaub getroffen, Er würde sehr gerne Auf Schalke arbeiten!!!!!!! wann nicht jetzt, wann dann??????????
  • innocent 04.10.2014 17:58 Uhr
    Nach dieser erneuten katastrophalen Spiel, werden wir wahrscheinlich wie so oft in letzter Zeit, zum x-ten mal, die gleichen Ausreden vom Manager, Trainer und Spieler hören, warum es heute nicht so gelaufen ist, wie man es sich eigentlich vorgestellt hat. bla.....bla.....bla.........Glück Auf !!!
  • innocent 04.10.2014 18:40 Uhr
    Also ich bin im Augenblick, in der Reha, im Medicos auf Schalke, also nach dem 1:4 bei Gladbach, hatte man schon einen kleinen Einblick in das Leben nach so ein Desaster, die Psychologin ( die extra geholt worden ist) räkelt sich auf den Kuschelsofa und im Hintergrund hörtest du dann wie Billard gespielt worden ist. So muß man sich zur Zeit auf Schalke die Aufarbeitung einer Niederlage vorstellen.
    Ok, über Magath brauchen wir nicht mehr diskutieren, aber den oder die Billardtische, hatte er aus der Wohlfühloase verbannt.
    Man hat auf jeden fall den Eindruck den Spielern wird auf Schalke, viel zu viel Zucker in den A.... Allerwertesten geblasen.
  • rseul 04.10.2014 21:03 Uhr
    Spielt Herrn Keller jetzt die Tatsache das der BVB auch schwächelt in die Karten und er weiterwurschteln darf? Es ist wirklich bald nicht mehr auszuhalten was sich beim S04 abspielt und was man für Ausreden parat hat, nämlich immer die Gleichen. Leute, ich schreib es zum Xten male, Mit Herrn Keller gibt das nichts. Mit dem werden wir keine glanzvollen Zeiten, wie der BVB erleben, weil es es einfach nicht kann. Wie oft muss er uns das denn noch beweisen? Langsam fange ich auch an, an unserem Vorstand zu zweifeln. Nicht nur das das Wochenende wieder versaut ist, es wird nicht besser dadurch, dass man weiß, es bleibt alles beim Alten! Glück Auf.

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