„Das war jetzt der Tiefpunkt“, hat Jürgen Klopp nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen den Hamburger SV vor der Länderspielpause gesagt. Im Spiel gegen den FC Köln wollen die Dortmunder jetzt ihre Aufholjagd starten. Und dabei helfen sollen die vielen Rekonvaleszenten wie Sebastian Kehl, Sven Bender, Henrikh Mkhitaryan und Ilkay Gündogan. Vor allem aber ruhen die Hoffnungen auf einem: Marco Reus.
Borussia Dortmund fehlen zwei Dinge: Leistungsträger – weil sie verletzt sind – und Stabilität. Ersteres Problem könnte sich jedoch schon bald wieder lösen, immer mehr angeschlagene Spieler kehren ins Training zurück und sind wieder fit genug, die Mannschaft tatkräftig zu unterstützen. Und so wird BVB-Trainer Klopp am Samstag gegen Köln schon fast wieder aus dem Vollen schöpfen können.
Vor allem die Rückkehr von Marco Reus soll Borussia Dortmund wieder nach vorne bringen. Er ist der entscheidende Mann in der BVB-Offensive. Er ist der, der das Spiel antreibt und selbst auch noch ungemein torgefährlich ist. Und Reus hat gleich nachdem er sich beim Länderspiel gegen Schottland verletzt hatte, angekündigt: „Das haut mich nicht um! Ich werde stärker zurück kommen...!“
Es scheint, als würde der 25-Jährige seinen Worten Taten folgen lassen. In den vergangenen Testspielen hat er zumindest schon wieder angedeutet, was er kann – und was Borussia Dortmund dann auch kann. Dem Spiel des BVB würde sein Mitwirken ganz bestimmt guttun, nicht nur ob seiner Spielkünste. Mit ihm – und den anderen Rückkehrern – wachsen nämlich auch die Alternativen für Klopp und damit die Variabilität der Dortmunder, die zu Beginn der Saison als großes Plus der Mannschaft ausgemacht wurde. Doch nachdem ein Spieler nach dem anderen ausfiel, war es mit der Flexibilität dahin.
Wenn jetzt ein Reus von Beginn an spielt, seine Kräfte aber nach langer Verletzungspause schon vor dem Schlusspfiff schwinden, dann kommt von der Bank ein Shinji Kagawa, der dem Spiel wiederum seinen eigenen Stempel aufdrücken und für weiteren Schwung sorgen kann. Und dann stoßen sich auch Variabilität und Konstanz nicht mehr ab.




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