Die Kiez-Kicker besiegten in der ersten Runde Optik Rathenow mit 3:1, laufen in der Liga jedoch ähnlich wie die Dortmunder der Musik hinterher. Am Samstag setzte es eine 0:4 (0:2)-Klatsche gegen den Karlsruher SC.
Dennoch fand das Thema DFB-Pokal nach dem schwachen Saisonstart in der Bundesliga kaum Erwähnung. Sven Bender war vielmehr bemüht, den Schaden im Ligabetrieb in den Griff zu bekommen: „Wir haben aktuell ganz andere Probleme und brauchen nicht von der Champions-League-Quali zu reden. In der Liga schauen wir um uns rum, natürlich auch nach unten“, bleibt dem Defensiven der Blick für das Wesentliche nicht verwehrt. „So lange ich hier bin, gab es solch eine Situation noch nie. Da müssen wir uns jetzt selber rausziehen, denn es hilft uns kein Mensch“, wollte Bender auch von seiner persönlich steigenden Formkurve nichts wissen: „Davon kann ich mir nichts kaufen.“
In eine ähnliche Kerbe schlug Michael Zorc, der vom nun aufkommenden, immer größer werdenden Druck sprach. „Im Moment ist es für uns leichter gegen Istanbul zu spielen, als in der Bundesliga unsere Hausaufgaben zu machen. Es ist eine neue Herausforderung für uns, mit der es gilt umzugehen“, schilderte der Sportdirektor. Auch Zorc wollte von der Königsklasse nichts hören: „Im Moment brauchen wir nicht realistisch von der Champions League sprechen. Das kann auch blockieren. Erst einmal haben wir nur die nächste Aufgabe im Kopf, die heißt St. Pauli am Dienstag“, befand der Ex-Profi.




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