Für den eigentlichen Skandal sorgte aber der Schiedsrichter. Aufgrund der lautstarken Kritik, die während des Heimspiels gegen den SC Wiedenbrück (1:3) von Seiten der Krayer in Richtung des Schiedsrichters geäußert wurde, wird der Regionalliga-Aufsteiger zur Kasse gebeten. Die Essener fühlten sich in dieser Partie von Schiedsrichter Tobias Altehenger massiv benachteiligt. Dieser hatte zwei strittige Platzverweise gegen Ilias Elouriachi und Vincent Wagner verhängt. FCK-Präsident Günther Oberholz muss 600 Euro zahlen, für Co-Trainer Denis Tahirovic werden 250 Euro fällig. Zudem müssen die Essener zusätzlich 400 Euro für das Fehlverhalten seiner Fans bezahlen. Das ergab die Sitzung der Verbandsspruchkammer am späten Mittwochabend. "Wir haben das Urteil akzeptiert und aus unserer Sicht ist diese Geschichte damit abgeschlossen", berichtet Oberholz.
Im Zuge der Spruchkammersitzung kam jedoch ans Licht, dass der Schiedsrichter die Partie vielleicht nicht unbefangen bestritten hat. Nach RS-Informationen hat der Unparteiische die Krayer über das soziale Netzwerk Facebook öffentlich diffamiert. Altehenger postete vor dem Spiel, dass er beim "FC Kraysliga" pfeifen müsse. Dies gab der Unparteiische während der Sitzung am Mittwochabend zu. Ob er deshalb mit Sanktionen rechnen muss, wurde von der Verbandsspruchkammer nicht thematisiert.



Hinweis:
Um Kommentare schreiben zu können, musst du eingeloggt sein. Falls du noch nicht angemeldet bist, kannst du dich hier kostenlos anmelden.
Login via Facebook
Der Login via Facebook erleichtert Ihnen die Anmeldung