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Nationalmannschaft
Löw sehnt Ende des WM-Jahres herbei

Auch vier Monate nach dem WM-Sieg beschäftigt sich Joachim Löw noch mehr als ihm selber lieb ist mit dem Triumph von Rio.

"Ich merke, dass Erfolg genauso viel Zeit braucht wie ein Misserfolg, um alles zu verarbeiten. Aber ich bin auch froh, wenn das Jahr vorbei ist", sagte der Bundestrainer in einem Interview der "Bild am Sonntag".

Vor der Ehrung mit dem Silbernen Lorbeerblatt durch Bundespräsident Joachim Gauck und der Premiere des WM-Films am Montag in Berlin gab Löw die Zielsetzung für die Zukunft aus. Es gehe jetzt auch darum, "weiterzumachen, nach vorn zu blicken, die Lücke zu schließen, die andere Spieler hinterlassen haben und mit der EM 2016 neue Reizpunkte zu setzen", sagte der DFB-Chefcoach.

Vor den letzten zwei Länderspielen des WM-Jahres am kommenden Freitag gegen Gibraltar und vier Tage später in Spanien will Löw den Fokus auf eine bessere Abwehrarbeit der Fußball-Nationalmannschaft legen. "Zuletzt haben wir einiges unbeachtet gelassen, waren einfach nicht richtig konzentriert. Diese Nachlässigkeiten müssen wir abstellen", sagte Löw. In der EM-Qualifikation liegt die DFB-Auswahl nach den enttäuschenden Auftritten im Oktober in Polen (0:2) und gegen Irland (1:1) in der Gruppe D nur auf dem vierten Platz.

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