Der Fall des Dortmunder Weltmeisters wird am Freitag vor dem Landgericht Dortmund verhandelt. Es geht um falsche Pflastersteine – und um eine Menge Geld. Am Phoenix-See-Ufer wohnen inzwischen eine ganze Reihe von BVB-Spielern - neben Mats Hummels und Marco Reus auch Torwart Roman Weidenfeller. Doch dem hat sein neues Haus anscheinend nicht nur Freude gebracht.
Am Freitag wird vor dem Landgericht die Klage eines Gartenbau-Unternehmens aus Lüdenscheid gegen den Weltmeister verhandelt. Weidenfeller ist offenbar nicht bereit, die komplette Rechnungssumme zu bezahlen. Vor der Zivilkammer will der Unternehmer nun erreichen, dass er auch die verbliebenen rund 11.000 Euro bekommt.
Streit um falsche Pflastersteine
Entzündet hat sich der Streit um Pflasterplatten für Weidenfellers Garten. Der BVB-Torhüter weigere sich, die Rechnung zu bezahlen, weil für das Bauvorhaben die falschen Platten bestellt worden seien, sagte der Sprecher des Dortmunder Landgerichts, Dr. Alexander Donschen, auf Nachfrage unserer Redaktion.
Es ist nicht bekannt, ob Weidenfeller am Freitag persönlich am Landgericht auftauchen wird. Seinen letzten Auftritt in einem Gerichtssaal hatte er 2011 vor dem Amtsgericht Unna. Damals war Weidenfeller wegen einer Attacke gegen ihn selbst im Dortmunder Vapiano als Zeuge geladen. Der Angeklagte bekam damals eine Geldstrafe.




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