Startseite » Mehr Sport » SportMix

WASSERBALL: BW Bochum bleibt Serien-Meister
Rump steckt neue Ziele

Revanche geglückt! Die Wasserball-Damen des BW Bochum haben sich den achten Meistertitel in Serie gesichert und konnten beim klaren 2:0 (18:8; 10:15) gegen Bayer Uerdingen die Pokalpleite vergessen machen, die es eine Woche zuvor gegen den gleichen Gegner setzte. Nicht nur für den Club, auch für Kapitänin Ariane Rump war es die achte Sause in Folge.

Dass die Bochumerin alle Erfolge miterlebt hat, ist kein Zufall, schließlich wird sie seit dem 25. Januar 1981, ihrem Geburtstag, als Mitglied geführt. „Ich habe in dem Vereinsbad schwimmen gelernt, dann bin ich mit etwa elf Jahren durch meinen Bruder zum Wasserball gekommen.“

Und dabei geblieben, dabei war das am Anfang alles andere als vorgezeichnet. Die Jugendabteilung für Mädchen wurde gerade erst aus dem Boden gehoben, als C-Jugendliche spielte Rump bereits gegen A-Junioren, aus Mangel an gleichaltriger Konkurrenz: „Wir haben durchweg alles verloren", erinnert sich die 26-Jährige. Dabei gehören Niederlagen, klammert man die besagte Pokal-Pleite aus, längst nicht mehr zur Tagesordnung der BW-Damen. „Aber gerade der entgangene Pokal-Titel schmerzt noch immer. Wir waren an dem Tag einfach richtig schlecht und konnten so unserem Coach Arno Troost nicht den Abschied bieten, den er verdient gehabt hätte“, hadert Rump noch immer mit der Saisonausbeute.

Troost, der nach zweijähriger Unterbrechung 2005 nach Bochum zurückkehrte, läutete auch die Erfolgsserie der Vereins ein. „Wir sind gleich in der zweiten Spielzeit mit ihm Meister geworden, er hat insgesamt einen super Job gemacht.“ Deshalb ist die Nationalspielerin froh, dass Troosts Nachfolgerin und bisherige Co-Trainerin Ute Kopp-Kuntz den eingeschlagenen Weg weiter gehen wird. „Die beiden haben in der Vergangenheit eng zusammengearbeitet, das wird auf jeden Fall passen.“

Das soll möglichst auch das Motto für die anstehende Saison sein, die Ziele sind klar gesteckt: „National wollen wir die beiden möglichen Titel holen, in der Champions League zumindest bis ins Semifinale kommen, zuletzt war schon in der Runde der letzten Acht Schluss.“

Damit die Sportlerinnen sich besser auf das internationale Niveau, welches beispielsweise in Russland oder den Niederlanden deutlich höher ist, einzustellen, klinken sich Rump und Co. immer wieder aus dem Ligabetrieb aus, um im Nachbarland Testspiele zu bestreiten. „In der holländischen Liga gibt es fünf, sechs Teams, die auf unserem Level spielen, das ist schon eine ganz andere Herausforderung.“ Und gleichzeitig ideales Training für die anstehenden Aufgaben mit der Nationalmannschaft: Ende August geht es für das DSV-Team um die Olympia-Qualifikation. Auch bei der Meisterin steigt die Vorfreude: „Im Freibad ist die Atmosphäre eine ganz andere als in der Halle, es macht zig Mal mehr Spaß.“ Aber nicht nur im Sommer schwärmt Rump von ihrer Sportart: „Wasserball verbindet Taktik, Technik und Kraft. Die Mischung macht es so attraktiv.“

RevierSport Fussballbörse

Verein sucht Spieler
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Verein sucht Spieler
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.