Wie in den Wochen zuvor in der Bundesliga klafft bei Borussia Dortmund eine gewaltige Lücke zwischen Aufwand und Ertrag. Die Westfalen dominierten eine talentierte, aber international bestenfalls durchschnittliche belgische Mannschaft über weite Strecken nach Belieben und erspielten sich rund ein Dutzend guter Torchancen, die jedoch abermals zum Teil kläglich vergeben wurden.
Als Sinnbild für die Dortmunder Sturmkrise steht momentan Henrikh Mkhitaryan
Henrikh Mkhitaryan» zum Profil. Der Armenier machte ein starkes Spiel, spulte ein enormes Pensum ab und beeindruckte mit einigen sehenswerten Tempoläufen. Doch erneut haperte es ganz gewaltig im Abschluss. Gleich fünf vergebene Möglichkeiten gingen auf das Konto des 25-Jährigen.
BVB-Trainer Jürgen Klopp nahm Mkhitaryan nach der Partie jedoch in Schutz. "Durch seine starken Leistungen bringt er sich in Situationen, in denen man Tore erzielen kann. Das gelingt ihm momentan aber leider nicht. Vielen Fußballern, egal ob Mittelfeldspielern oder Stürmern, ist das schon so ergangen. Es hilft nur, dass er cool bleibt und sich nicht unter Druck setzen lässt", sagt Klopp, der fest an den Durchbruch bei Mkhitaryan glaubt. "Der Tag wird bald kommen, an dem er nicht einmal, sondern dreimal treffen wird. Dann geht bei ihm der Knopf auf. Das ist wie bei unserer Gesamtsituation. Wir müssen weitermachen, denn das, was wir machen, ist nicht falsch. Irgendwann werden wir belohnt werden."




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