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Eishockey-Oberliga
Moskitos heiß auf den dritten Derby-Sieg

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Bislang konnten sich die Moskitos Essen in der laufenden Oberliga-Saison gegen den Erzrivalen Herner EV schadlos halten.

Wenngleich die Resultate mit 6:1 und 7:3 doch deutlich zu hoch ausfielen, was die Trainer beider Klubs auch jeweils nach Spielende bestätigten. Die Gäste werden jedenfalls alles daran setzen, ihren treuen Anhängern im dritten Versuch endlich den ersten Derbysieg zu schenken. Unter dem neuen Coach Frank Petrozza, der beim 3:7 sein erstes Spiel als Cheftrainer erlebte, hat das Team des HEV seine Leistungen stabilisiert. Das Saisonhighlight war ohne Zweifel der 3:1-Heimsieg gegen Spitzenreiter EV Duisburg Mitte November.

Und auch am vergangenen Sonntag waren die Grün-Roten nah dran, den durch die Liga spazierenden Füchsen ein Beinchen zu stellen. Nach zwei Dritteln führte Herne mit 4:1, um dann aber im letzten Spielabschnitt komplett einzubrechen. Am Ende äußerte sich Füchse-Trainer Matthias Roos voll des Lobes über den Gast, der in den letzten 20 Minuten sechs Gegentreffer schlucken musste: „Die Herner haben in der Oberliga West die einzige Mannschaft, die in der Lage ist, unser Tempo und unsere Intensität zumindest über zwei Drittel mitzugehen.“

HEV ohne Top-Scorer

Ganz bitter: Stürmer Jakub Rumpel, mit 20 Toren und 35 Vorlagen aktuell bester Scorer der Oberliga West, kassierte in Duisburg eine Spieldauerdisziplinarstrafe und fehlt somit in Essen. „Ohne ihn wird es schwierig. Jetzt müssen alle anderen halt mehr geben“, gibt Petrozza die Marschroute vor. Und ergänzt selbstbewusst: "Wenn wir unser Spiel durchziehen, bekommt jeder Gegner gegen uns Probleme."

In Essen geht man derweil mit aller Seelenruhe in die Partie. Das Saisonziel in Form von Platz vier, der ab Ende Januar zur Teilnahme an der Verzahnungsrunde mit den vier besten Ostklubs berechtigt, ist bereits neun Spiele vor Schluss so gut wie erreicht. Mit einem Sieg am Freitag würden die Mücken sogar am HEV vorbeiziehen. „Die Stimmung hier ist gut. Unser erstes Saisonziel haben wir erreicht. Und man muss auch mal berücksichtigen, dass wir vom Etat her nicht mit Duisburg, Neuwied und Herne mithalten können“, ist ESC-Manager Michael Rumrich mit dem bisherigen Saisonverlauf absolut zufrieden. Daher macht sich Rumrich, der 1995 im Trikot der Kölner Haie die deutsche Meisterschaft feiern konnte, auch keine großen Sorgen vor dem Spiel am Freitag: „Bisher war es so, dass die Herner vor den Spielen die große Klappe hatten. Wir haben dann aber in beiden Fällen die richtige Antwort auf dem Eis gegeben“.

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Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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