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DFB sucht Einigung mit WM-Mitbewerber Frankreich
"Wir müssen sie uns mit Argumenten erkämpfen"

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will im Streben nach der Ausrichtung der Frauenfußball-WM 2011 eine Kampfabstimmung gegen Frankreich vermeiden. Fünf Monate vor der Vergabe sucht der Verband den Dialog mit dem europäischen Mitbewerber. "Wir müssen uns innerhalb Europas einigen. Wir werden mit unseren Freunden aus Frankreich offen sprechen. Eine Einigung ist unverzichtbar, sonst erhält eine Nation aus Übersee den Zuschlag", sagte Präsident Theo Zwanziger am Donnerstag beim Auftakt der Veranstaltungsreihe "DFB live" im SportCentrum Kamen-Kaiserau.

Zuvor hatte bereits Franz Beckenbauer vorgeschlagen, zur Vermeidung von Konflikten Gespräche mit den Franzosen aufzunehmen.

Neben den europäischen Nachbarn haben sich Australien, Kanada und Peru um die Ausrichtung der Endrunde beworben. Die Schweiz hat ihre Bewerbung bereits zurückgezogen. Die Entscheidung fällt am 23. und 24. November beim Kongress des Weltverbandes FIFA in Südafrika.

Zwanziger sieht trotz der innereuropäischen Konkurrenz gute Chancen, die WM nach Deutschland zu holen: "Wir müssen sie uns mit Argumenten erkämpfen. Es wäre gut für den Frauenfußball in der Welt, wenn wir die WM mit vollen Stadien und exzellenten Einschaltquoten veranstalten würden. Die Endrunde wäre ein nationales Ereignis, mit dem das ganze Volk sich identifizieren könnte."

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