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SV Hö.-Nie.
Bei 50 Punkten lädt Mewes zum Grillen ein

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Meister werden und nicht aufsteigen dürfen. Eigentlich ist es ein Alptraum, was die Jungs des SV Hönnepel-Niedermörmter letzte Saison erlebt haben.

Die Jungs von Trainer Georg Mewes haben sich davon jedoch nicht ins Boxhorn jagen lassen und stehen nach der Hinrunde im oberen Mittelfeld. Eine Tatsache, die den Hönnepeler Coach zumindest so zufriedenstellt, dass er seine gesamte Mannschaft zum Pizzaessen eingeladen hat.

Georg Mewes, wie fällt Ihr Fazit zur Hinrunde aus?
Wir hatten durch den Aufstiegsverzicht mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. So etwas kann dir richtig die Beine wegziehen, da muss man die Jungs erst wieder in die Gänge kriegen, dass sie sich nicht denken: 'Wenn es spitz auf Knopf steht, ist es ja eh egal, was wir machen.' Hinzukommt, dass wir bei unserem kleinen Kader bis zu acht Ausfälle zu verkraften hatten, wir haben A-Jugendliche dazugeholt, die zum Beispiel in Velbert gar nicht mittrainieren dürften. Aber die haben ja auch ganz andere Ambitionen. Wir brauchen nicht zu jammern. Bei 25 Punkten hatte ich den Jungs versprochen wieder mit ihnen Pizzaessen zu gehen, das haben sie sich dann ja auch verdient.

Wird es im Winter personelle Veränderungen geben?
Vier Spieler sind aus beruflichen Gründen gegangen. Ferhat Cavusman geht nach Rhede, Kevin Borgers und Danny Steinmetz gehen zum VfB Speldorf und unser Wunderstürmer Sebastian Santana geht zum SV Sonsbeck. Wir haben nur mit einem 20-Mann-Kader geplant, Christian MikolajczakChristian Mikolajczak» zum Profil will in der Rückrunde wieder richtig angreifen, aber wir müssen noch zwei Mann holen. Drei Mann kommen von der zweiten Mannschaft hoch: Tim Konrad, Memo Cengiz und Yunuz Kocaoglu.

Was erhoffen Sie sich von der Rückrunde?
Wir wollen so schnell wie möglich auf 50 Punkte kommen, damit wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Da lachen zwar alle drüber, aber die sind von unserem Meistertitel letztes Jahr noch verstrahlt. Wenn wir das schaffen, wird gegrillt, aber richtig. Da können sich die Jungs mal richtig satt essen und nicht immer nur so ein Zeug aus der Dose.

Der Vorbereitungsplan des SV Hö.-Nie. im Überblick:
17. Januar, 14.30 Uhr: Rot-Weiß Oberhausen (A)
21. Januar, 19:30 Uhr: SG Wattenscheid 09 (A)
24. Januar, 15 Uhr: VfL Repelen (A)
25. Januar, 15 Uhr: SV Zweckel (A)
1. Februar, 15 Uhr: ESC Rellinghausen (A)
4. Februar, 19:30 Uhr: DJK Vierlinden (A)
8. Februar, 15 Uhr: Arminia Klosterhardt (A)
11. Februar, 19:30 Uhr: Adler Osterfeld (A)
15. Februar, 15 Uhr: ASC 09 Dortmund (A)

Wann beginnt die Vorbereitung? Gibt es eventuell sogar ein Trainingslager?
Die Vorbereitung beginnt am 13. Januar. Wir spielen aber nur auswärts, weil wir nicht wissen, ob wir bei uns wirklich spielen können. Anhand der Attraktivität sieht man aber, was für eine Adresse wir mittlerweile geworden sind. Ein Trainingslager mache ich nicht mehr. Da bin ich vor ein paar Jahren mal richtig auf die Schnauze gefallen, weil die alle gedacht haben, das wäre ein Kegelausflug. Unsere Kameradschaft ist sowieso gut genug.


Auf Seite 2 finden Sie Statistiken zur Hinrunde des SV Hö.-Nie.

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  • magic75 01.01.2015 15:07 Uhr
    Für jeden Punkt über die 50 hinaus winkt jedem Spieler übrigens auch noch je ein Freigetränk - mit Geschmack! Damit die Jungs nicht immer nur das Zeug aus dem Hahn trinken müssen.

    Finde solche Gesten intern an sich prima. Aber derartige selbstdarstellerische Clownereien in Interviews dürften es jedem (Spieler), der halbwegs klar bei Verstand ist, eher schwerer machen, das alles sportlich (und darüber hinaus) ernst zu nehmen.

    Ich hätte den SV Hö.-Nie. übrigens sehr gerne in der Regionalliga gesehen - allein schon, weil der Liga dann der FC Kray bzw. Teile seines Anhangs erspart geblieben wären. Vor allem aber, weil die Spieler sich das sportlich verdient hatten. Mehr als eine Pizza Tonno und ein von Trainer höchstselbst gegrilltes Steak.

    Irgendwann erschöpft sich der Sympathie-Bonus des verantwortungsvollen Dorfclubs, der zwar in einer hochrangigen Leistungsklasse antritt, in großen Erfolgsfall aber nicht nach Leistungsprinzipien gemessen werden will, nämlich auch.

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