Nach einer auch durch eine in der Mannschaft grassierenden Grippewelle herbeigeführten und völlig unbedeutenden 2:6-Derbypleite bei den Moskitos Essen und dem 2:5 zum Start der Verzahnungsrunde in Halle läuteten dem Anschein nach die Alarmglocken im Kölner Haus der KENSTON-Gruppe, die den EV Duisburg im Sommer geschäftsführend übernommen hat. Nachdem der frühere Co-Trainer und Sportdirektor Roos seinen während der Saison zu den Kölner Haien in die DEL abgewanderten Cheftrainer Franz Fritzmeier als Chefcoach beerbte, gelang den Füchsen der unangefochtene Meistertitel in der West-Vorrunde.
„Aufgrund von unterschiedlichen Meinungen über die Ausrichtung zur Erreichung unseres Ziels Aufstieg in die DEL2 war dieser Schritt leider unausweichlich. Wir trennen uns freundschaftlich und bedanken uns ausdrücklich bei Matthias für seine geleistete Arbeit. Er hat die Mannschaft über Jahre geprägt und wird, sollten wir unsere Ziele erreichen, hieran einen elementaren Anteil haben“, gab KENSTON Sport-Geschäftsführer Patrick Drees auf der offiziellen Facebook-Seite des Klubs zu Protokoll.
Wer die Füchse am kommenden Freitag beim enorm wichtigen Heimspiel gegen die IceFighters Leipzig (19.30 Uhr) betreut, steht momentan noch in den Sternen. Ex-Geschäftsführer Ralf Pape, nach der Übernahme durch KENSTON noch im Sponsoring involviert, geht aber davon aus, dass "es innerhalb der nächsten zwei Tage zu der Verpflichtung einer neuen sportlichen Leitung kommen wird."

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