Schließlich sind die Gegner, gegen die der BVB wichtige Punkte einfahren muss, nicht mehr die aus dem oberen Tabellendrittel, sondern die aus dem unteren.
Okay, aktuell gehört der FC Augsburg vielleicht nicht zu den oben angesprochenen wichtigen Gegnern. Doch darf sich die Mannschaft von Markus Weinzierl trotz einer herausragenden Hinrunde und des Auftaktsiegs gegen Hoffenheim nicht in Sicherheit wiegen. Dafür ist der Vorsprung viel zu knapp. und deshalb ist es für Dortmund quasi Pflicht, gegen die Schwaben zu gewinnen.
Denn auf den geringen Vorsprung setzen die Dortmunder. Selbst wenn sie nach dem 18. Spieltag auf den 18. Platz abgerutscht sind, so ist noch überhaupt nichts verloren. Dementsprechend reagierten am Samstag in Leverkusen auch alle gelassen auf die Rote Laterne. „Ob wir jetzt 17. oder 18. sind, macht keinen großen Unterschied“, erklärte Matthias Ginter. Auch Jürgen Klopp war dies „Wurst“, wie er betonte. „Es geht um Punktabstände und da haben wir sogar noch einen gut gemacht“, merkte er an. „Wir haben zwei Zähler Rückstand auf eine Region, die ich im Moment als Paradies bezeichnen würde. Von daher ist das in Ordnung.“
Klopp hat völlig recht. In den nächsten Spielen kann Borussia Dortmund das Paradies erreichen. Mehr noch, wenn das denn möglich wäre. Augsburg, Freiburg, Mainz, Stuttgart heißen die Gegner der kommenden Wochen. Wenn der BVB hier ordentlich punktet, dann sollte der Abstiegskampf so gut wie erledigt sein. Dann kann Borussia Dortmund mit der Taktik der kleinen Schritte, die es im Moment verfolgt, einen ganz großen machen.




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