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DEL: Krefeld
Annäherung zwischen Klub und Hallenbetreiber

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Die ersehnte Einigung zwischen den Krefeld Pinguinen und der Seidenweberhaus GmbH bezüglich der Heimspielstätte KönigPalast rückt näher.

Der Klub, der sich aktuell im Kampf um einen Playoff-Platz in der DEL erheblichen Leistungsschwankungen ausgesetzt sieht, zittert weiter um seine Zukunft, da bislang keine Einigung mit dem Hallenbetreiber über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags erzielt werden konnte. Nun scheint aber Bewegung in die Sache zu kommen. Wie die Pinguine am Mittwoch mitteilten, liegt dem Klub ein Eckpunkteplan der Seidenweberhaus GmbH zur Gestaltung des Mietverhältnisses über den KönigPALAST vor.

Wenngleich es aber noch einige Verhandlungen zwischen dem Klub und der städtischen Tochtergesellschaft Seidenweberhaus GmbH bedürfen wird, bis eine für beide Seiten akzeptable Einigung zustande kommt. Denn im selben Atemzug heißt es aus Sicht der Pinguine: "Der Vorschlag kann von der KEV Pinguine Eishockey GmbH in einigen wesentlichen Punkten nicht akzeptiert werden."

Nach Informationen der "Rheinischen Post" hat der Verein das Angebot an den Hallenbetreiber noch einmal nachgebessert. Im Raum steht eine gestafffelte Mietzahlung von anfänglich 330.000 bis letztlich 400.000 Euro jährlich. Pikant: Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte die Stadt Krefeld davor gewarnt, dem deutschen Meister von 1952 und 2003 allzu günstige Konditionen zu gewähren. Die Seidenstadt befindet sich in einem Nothaushalt und steht somit in der Pflicht, eine Lösung zu finden, die einen größtmöglichen Ertrag für den städtischen Haushalt abwirft.

Fan-Mahnwache vor dem Rathaus

Unterdessen zeigen sich die Anhänger der Frackträger äußerst aktiv. So wurden im Rahmen einer Petition 8000 Unterschriften "für den Erhalt des Krefelder Eishockeys in der DEL" gesammelt. Zudem findet am Donnerstagnachmittag um 17 Uhr vor dem städtischen Rathaus eine Fan-Mahnwache statt, wo die Unterschriften den Politikern übergeben werden sollen. Wie der Klub auf seiner facebook-Präsenz angab, werden mehrere hundert Anhänger - auch von anderen Klubs - zu der Kundgebung erwartet.

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