Branislav Pohanka (4.), Aaron McLeod (22.) und Thomas Richter (46.) trafen für die Moskitos, die im Zuge ihrer seit Wochen grassierenden Verletztenseuche nur mit zehn Feldspielern antraten. Bitter zudem: Torwart Christian Wendler wurde beim Donnerstagstraining von einem Puck an der Halsschlagader getroffen, zwei Tage absolutes Sportverbot waren die Folge. Sein Back-Up Justin Schrörs lieferte wie eigentlich alle seine Vorderleute ein hervorragendes Spiel ab und hielt den Sieg am Ende mit mehreren Paraden fest.
"Die Jungs haben alles gegeben, eine hervorragende Mannschaftsleistung gezeigt und ich bin wahnsinnig stolz auf sie. Was aber bitter ist: Hätten wir die ganzen Verletzten alle dabei gehabt, wären 15 Punkte möglich gewesen und Platz zwei absolut in Reichweite", ärgert sich ESC-Trainer Frank Gentges. So haben die Moskitos nach fünf Spielen sechs Punkte Rückstand auf den zweiten Platz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Eine Hypothek, die unter den gegebenen Umständen eigentlich nicht mehr wettzumachen ist.
Freitag mit verkleinertem Lazarett nach Niesky
Gut für die entkräftete Mannschaft: Für Sonntag gaben die Planer den Stechmücken spielfrei. Am nächsten Freitag steht dann aber die längste Auswärtsfahrt der Runde auf dem Terminplan. Knappe 700 Kilometer pro Fahrt müssen die Lila-Grünen für das Auswärtsspiel bei Tornado Niesky zurücklegen.
Verteidiger Pierre Kracht ist nach abgesessener Sperre wieder spielberechtigt, vielleicht kommt auch Florian Spelleken nach acht Wochen Pause wieder zurück. Auch Torwart Wendler wird dann aller Voraussicht nach wieder das Gehäuse hüten können.

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