Die Ostsachsen siegten vor 891 Zuschauern mit 4:3. "Wir haben nicht als Mannschaft zusammen gespielt. Dann wird es gegen jeden Gegner schwer", resümierte der gereizte HEV-Trainer Frank Petrozza kurz und prägnant. Und wie schon die Moskitos Essen vor einigen Wochen scheiterten auch die Grün-Weiß-Roten ein ums andere Mal an Nieskys Torfrau Ivonne Schröder. Die Gäste spielten hingegen effektiv, Jörg Pohling avancierte mit zwei Treffern, darunter dem spielentscheidenden, zum Mann des Tages.
Ganz schweres Wochenende steht bevor
Nach dieser so sicher nicht eingeplanten Niederlage können die Gysenberger ihre Playoff-Träume endgültig begraben. Und ob das Punktekonto am kommenden Wochenende aufgefüllt wird, erscheint fraglich. Am Freitag geht es zum zu Hause noch ungeschlagenen Spitzenreiter nach Leipzig, Sonntag steht das nächste und - zur Freude vieler Beteiligter - letzte Saisonspiel gegen den nach einigen Scharmützeln in dieser Saison auf Herner Seite äußerst ungeliebten EHC Neuwied an. Bully in der Neuwieder Bärenhöhle ist um 19 Uhr.

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