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Hoeneß trifft van Burik zu zweitem Krisengespräch
"Wir haben Dick über ein Problem informiert, das wir sehen"

Am Donnerstag wird das Krisengespräch bei Bundesligist Hertha BSC Berlin zwischen Abwehrspieler Dick van Burik und Manager Dieter Hoeneß fortgesetzt. Das erste Treffen am Dienstag, bei dem van Buriks bislang nicht geklärter Einfluss auf Kollegen im Interesse seines Vaters und Spielerberaters Karel van Burik thematisiert werden sollte, brachte zunächst keine Lösung.

"Wir haben Dick über ein Problem informiert, das wir sehen. Das ganze wollen wir jetzt sacken lassen und uns um Donnerstag noch einmal treffen", sagte Hoeneß. Über die genauen Inhalte des Gesprächs wollte der Manager keine Auskunft geben.

Vor allem seit dem Vertrags-Wirbel um Junioren-Nationalspieler Jerome Boateng wird die Rolle von van Burik als möglicherweise verlängerter Arm seines Vaters von Vereinsseite kritisch hinterfragt. Der 18 Jahre alte Abwehspieler Boateng, Klient von Karel van Burik, hatte Hertha schriftlich mitgeteilt, seinen bis 2008 laufenden Amateurvertrag wegen mangelnder finanzieller Perspektive nicht verlängern zu wollen.

In den Berliner Medien wird sogar über eine vorzeitige Trennung von van Burik spekuliert. Diese Möglichkeit wollte Hoeneß weder dementieren noch bestätigen: "Ich beteilige mich nicht an Spekulationen."

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