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Sander bricht Vertragsgesverhandlungen mit Cottbus ab
`Ich führe vorerst keine Gespräche mehr´

Trainer Petrik Sander hat die Vertragsverhandlungen mit der Vereinsführung von Fußball-Bundesligist Energie Cottbus abgebrochen. `Ich habe dem Verein vor einer Woche noch einmal meinen Wunsch geäußert, dass es bis zum Trainingsstart eine Einigung geben sollte. Dies ist nicht geschehen, deshalb führe ich vorerst keine Gespräche mehr´, sagte Sander dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Der 46-Jährige begründete seinen Rückzug aus den Verhandlungen damit, seine volle Konzentration auf die anstehende Arbeit richten zu wollen: `Ich habe wichtigere Aufgaben zu erledigen. Jetzt steht nicht die Person Petrik Sander, sondern das Ziel Klassenerhalt im Vordergrund.´ Sander betonte, dass er `keinen Groll´ auf die Vereinsführung um Präsident Ulrich Lepsch hege.

`Ich habe Vertrag bis 2008 und ich werden diesen professionell erfüllen.´ Ob Sander in den nächsten Monaten noch einmal in den Vertrags-Poker einsteigt, ließ er offen. Der Verein wollte sich am späten Mittwochnachmittag mit einer Presseerklärung zu dem Thema äußern. Lepsch hatte bereits erklärt, dass die Vorstellungen beider Parteien sehr weit auseinander liegen würden. Ungeachtet dieser Entwicklungen bat Trainer Sander sein Team am Mittwoch zwei Tage vor dem offiziellen Trainingsauftakt zu Laufbandtests und ärztlichen Untersuchungen. Ebenfalls einen Medizin-Check absolvierte Angreifer Dennis Sörensen. Der dänische Nationalspieler vom FC Midtjylland steht kurz vor einer Vertragsunterschrift bei den Lausitzern.

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