"Die Deutschen sind kalt, da kann man nichts machen", sagte der Stürmer dem zur "Gazzetta dello Sport" gehörenden Magazin "SportWeek" und berichtete über fehlenden Anschluss innerhalb der BVB-Mannschaft: "In den acht Monaten, seitdem ich hier bin, hat mich kein Teamkollege zu sich nach Hause zum Abendessen eingeladen."
Immobile, immerhin Torschützenkönig der Serie A in der vergangenen Saison, war im Sommer für 18,5 Millionen Euro vom FC Turin zum BVB gewechselt. Dort kommt der Neapolitaner, der am Freitag 25 Jahre alt wurde, aber nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Drei Tore gelangen ihm nur in der Liga. Überzeugender waren lediglich seine Auftritte in der Champions League, wo er vier Treffer erzielte.
An Trainer Jürgen Klopp liege es aber nicht. "Er spricht viel mit mir, macht mir Mut und leidet mit mir." Eine vorzeitige Rückkehr nach Italien schließt Immobile aber aus. Er habe einen Weg eingeschlagen und den wolle er zu Ende bringen.
Update (Samstag, 21. Februar, 11:35 Uhr):
Der Klub Borussia Dortmund gibt auf Nachfrage an, dass das mit Immobile geführte Interview dem Verein vorgelegt, aber nicht autorisiert wurde. Die Aussagen des Spielers seien nicht so gefallen.



