Verständlich, ist doch immer noch nicht sicher, ob der finanziell mal wieder schlingernde Verein vom Westbahnhof die Etatlücke von 90.000 Euro schließen kann. Das vom Klub vor zwei Wochen eingerichtete Treuhandkonto ist mittlerweile gut gefüllt, der Stand beträgt nunmehr schon fast 60.000 Euro.
"Die Dynamik der vergangenen Tage und Wochen hat uns positiv überrascht. Voraussetzend für eine Rettung ist, dass die positiven Ergebnisse der in den letzten zehn Tagen geführten Gespräche jetzt zügig schriftlich fixiert werden und auch die entsprechenden Zahlungen dann kurzfristig fließen", erklärt Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering.
"Insolvenzverwalter und Vorstand sind auf Basis der bereits mündlich erklärten Zusagen optimistisch, dass auch die aktuell bestehende Unterdeckung – auf 'Insolvenzdeutsch' Masseunzulänglichkeit – im Laufe der kommenden Woche beseitigt werden wird und damit auch das Insolvenzplanverfahren doch noch erfolgreich abgeschlossen werden kann", heißt es zudem in einer Pressemitteilung des Klubs.
Nächste Woche soll endlich Klarheit bringen
Der nun auf einer eigens anberaumten Pressekonferenz nach den Auswärtspartien gegen das Verzahnungsrunden-Spitzenduo IceFighters Leipzig (Freitag, 20 Uhr, EisArena Taucha) und EV Duisburg (Sonntag, 18.30 Uhr, Scania-Arena) ankündigen will, ob und wie es mit dem Kufensport am Westbahnhof weitergehen wird.
Eins ist klar: Bei einer Rettung täte der Klub gut daran, sich personell breiter aufzustellen. Denn auf eine erneute Hängepartie in der Spielzeit 2015/2016 sollten sich die Stechmücken nach drei Finanzkollapsen in den letzten 15 Jahren nicht mehr einlassen...

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