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Neues Nachwuchskonzept für die DEL-Vereine
"Ich freue mich, dass die DEL die Chance erkannt hat"

Nach Wunsch der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) dürfen die Vereine ab der Saison 2008/2009 nur noch zehn statt bisher elf Ausländer in den Spielen einsetzen. Das Konzept zur Förderung des deutschen Nachwuchses sieht unter anderem vor, die Anzahl der ausländischen Akteure auf dem Spielberichtsbogen ab der übernächsten Saison zu senken. Zudem muss jeder DEL-Klubs ab der übernächsten Spielzeit mit einem Stammverein kooperieren, der zu einer intensiven Jugendarbeit verpflichtet ist.

"Wir sind zuversichtlich, dass wir nicht nur bei der WM 2010 im eigenen Land Ergebnisse sehen, sondern auch mittel- und langfristig einen wichtigen Schritt für das deutsche Eishockey machen", sagte Mannheims Manager Marcus Kuhl als Mitglied der DEL-Sportkommission.

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) begrüßte den Liga-Beschluss, in dem Teile des eigenen Konzeptes von Sportdirektor Franz Reindl und Bundestrainer Uwe Krupp aufgegriffen wurden. "Ich freue mich, dass die DEL die Chance erkannt hat und nun alle an einem Strang ziehen", sagte Reindl, der wie Krupp eine Reduzierung der Ausländerzahl schon für die nächste Saison gefordert hatte.

Der DEL-Vorschlag wurde dem DEB zur weiteren Beratung mit der für die 2. Liga und die Oberliga zuständigen Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) vorgelegt. Die DEL hofft, dass das Konzept auf breite Zustimmung aller Beteiligten trifft.

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