Sowohl der geschäftsführende 1. Vorsitzende als auch der Aufsichtsratschef betonten, dass sie vollstes Vertrauen zu Fascher hätten.
Dem Coach, der bei den Fans nach wie vor einen schweren Stand hat, taten diese warmen Worte gut. „Das fühlt sich gut an“, bekannte Fascher. Gleichwohl ist der 46-Jährige nicht der Typ, der stetigen Zuspruch braucht, um seine Arbeit zu erledigen. Am Tag nachdem sich Rot-Weiss Essen von dem Mann getrennt hat, der Fascher nach Essen holte, betonte der Trainer: „Ich bin auch in dieser Situation Profi.“
Die Mannschaft soll sich auf sich konzentrieren
Marc Fascher
Deshalb wollte Fascher den Blick auch liebsten direkt wieder aufs Sportliche richten, anstatt auf das Thema Harttgen oder sonstige Nebenkriegsschauplätze. Natürlich gingen die Geschehnisse am Team nicht spurlos vorbei, doch „die Mannschaft soll sich auf sich konzentrieren“, fordert Fascher von seinen Spielen.
Der Trainer muss sich überlegen, ob er seine Elf am Freitagabend um 19.30 Uhr wieder im 4-1-4-1-System aufs Feld schicken wird, das er gegen Viktoria Köln erstmals in dieser Saison spielen ließ, oder ob er zur altbewährten 4-4-2-Taktik zurückkehrt. Im Training probierte er die neue Variante erneut aus, nun bleibe abzuwarten, „wie sich die Jungs darin präsentieren“, erklärt Fascher. Denn: „Das System richtet sich letztlich immer nach den Spielern.“
Mit Daniel Grebe
Daniel Grebe» zum Profil fällt zudem ein Akteur aus, der mit seiner Spielweise gut zur neuen Variation im Essener Spiel passt. Der Mittelfeldmann hat gegen Köln die fünfte Gelbe Karte der Saison gesehen und muss ein Spiel Pause einlegen. Bleibt es beim 4-1-4-1, dann könnte Kai Nakowitsch
Kai Nakowitsch» zum Profil ins Team rücken, der seit dem Hinspiel in Rödinghausen nicht mehr in der Startelf stand. Auch eine erneute Versetzung Philipp Zeigers
Philipp Zeiger» zum Profil ins Mittelfeld wäre möglich.
Nach einem Sieg gegen Schalke II und einer Leistung gegen Viktoria Köln, die Fascher gut gefallen hat, hofft der Trainer auf eine weitere Steigerung gegen die Mannschaft seines Kollegen Mario Ermisch. „Wir müssen uns jetzt nach und nach aus dem Tal der Tränen herausarbeiten“, sagt Fascher. Wenn auch nicht die Fans, so trauen ihm doch die Verantwortlichen zu, dass dies dem Coach gelingen wird.



















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