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Rostock verkauft den Stadionnamen
Zehn-Jahres-Vertrag mit Bankinstitut

Durch den Verkauf der Namensrechte seiner Spielstätte darf sich Bundesliga-Aufsteiger über einen warmen Geldregen freuen. Das Ostseestadion heißt ab sofort DKB-Arena. Dafür soll ein Bankinstitut (Deutsche Kreditbank AG) den Mecklenburgern in den nächsten zehn Jahren rund 15 Millionen Euro zahlen.

"Wir freuen uns, mit der DKB-Bank einen Namensgeber aus der Hansa-Familie gewonnen zu haben", sagte Rostocks Vorsitzender Dirk Grabow. Das Geld-Institut hatte dem Klub schon beim Umbau des Ostseestadions vor einigen Jahren mit Krediten zur Seite gestanden. "Wir wollen unseren Namen mit Hansa noch bekannter machen", sagte DKB-Chef Günther Troppmann.

Mit dem zusätzlichen Geld will sich der Aufsteiger noch einmal auf dem Transfermarkt betätigen. Zwei Spieler für die Defensive stehen noch auf der Wunschliste. Ein Kandidat ist Benjamin Lense vom VfL Bochum. Der 28-Jährige absolvierte Montag genau wie Gabriel Badilla, WM-Teinehmer aus Costa Rica, ein Probetraining. Lense hat in Bochum trotz laufenden Vertrages keine Perspektive mehr. In der zurückliegenden Saison kam er lediglich zu acht Einsätzen.

Bislang haben die Rostocker für die kommende Saison in Torwart Stefan Wächter (vom Hamburger SV), Orestes Junior Alves (Naval de Maio) und Angreifer Addy-Waku Menga (VfL Osnabrück) drei Spieler für die Bundesliga-Mannschaft verpflichtet. Ryan Gyaki (21), Simon Tüting (20) und Fin Bartels (21) sollen den Perspektivkader verstärken.

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