Und doch unterlagen die Gastgeber knapp mit 0:1. Das Problem war das, was den BVB schon die gesamte Saison begleitet: Die Chancenauswertung. Dortmund braucht eindeutig zu viele Möglichkeiten, um ein Tor zu erzielen.
Die nackten Zahlen sprechen für sich. 135 richtige Schüsse aufs Tor haben sich die Schwarzgelben in dieser Saison erarbeitet, Tore gab es hieraus gerade einmal 34. Der FC Bayern hat für mehr als doppelt so viele Treffer (71) gerade einmal 20 Schüsse mehr gebraucht. Und so ist es kein Wunder, dass der BVB am Samstagabend nun schon zum zwölften Mal als Verlierer vom Platz ging.
In den letzten fünf Partien blieb Dortmund vier Mal ohne Torerfolg. Da muss sich im Pokalspiel gegen 1899 Hoffenheim dringend etwas ändern, wie auch Sven Bender
Sven Bender» zum Profil weiß. Schließlich stellt er völlig richtig fest: „Du kannst nur weiterkommen, wenn du Tore schießt.“ Dass das zwangsläufig ein Problem der Offensivabteilung ist, sieht der defensive Mittelfeldspieler nicht so. „Es ist keinem verboten, ein Tor zu machen“, sagt er. „Auch ein Verteidiger kann nach einer Standardsituation mal einen Ball reinköpfen.Es ist alles erlaubt und wir dürfen alle was machen.“ Für Bender ist ganz klar: „Wenn du von fünf Spielen vier Mal kein Tor schießt, dann ist das zu wenig.“
Mats Hummels
Mats Hummels» zum Profil und auch Sportdirektor Michael Zorc finden nicht, dass Dortmund in der Offensive ein grundsätzliches Problem hat. Schließlich gab es gegen Hannover 96 drei Tore – und auch zu Beginn der Rückrunde erzielte der BVB ein paar Treffer. „Das ist eben ein bisschen wellenartig bei uns“, erklärt der Kapitän, „aber ich denke, dass wir das in dieser Saison noch in den Griff kriegen.“ Hoffentlich bis Dienstag.




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