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"Fall Angelow": Sofia lässt DFB-Termin platzen
"Es gibt von unserer Seite keine Verhandlungen über die Transfersumme"

Der bulgarische Meister Lewski Sofia hat einen geplanten Schlichtungstermin mit Bundesligist Energie Cottbus im Streit um die Freigabe des Lausitzer Neuzugangs Stanislaw Angelow platzen lassen. Ein für den Mittwoch geplantes Vermittlungsgespräch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) sagten die Bulgaren kurzfristig ab. Man habe keine Möglichkeit, nach Frankfurt/Main zu kommen, erklärte Lewski-Geschäftsführer Konstantin Bajdekow.

Der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler Angelow, der in Cottbus bis 2010 unterschrieb, beruft sich bei seinem Wechsel auf eine Austiegsklausel mit der festgeschriebenen Ablösesumme in Höhe von 180.000 Euro. Sofia erhofft sich jedoch anscheinend, noch mehr Geld von den Lausitzern zu erhalten.

"Es gibt von unserer Seite keine Verhandlungen über die Transfersumme, weil die Rechtslage eindeutig ist. Das hat uns der DFB noch einmal klar bestätigt", sagte Energie-Manager Steffen Heidrich, der eine Gegeneinladung zu Verhandlungen in Sofia ablehnte. Nun muss wahrscheinlich der Fußball-Weltverband FIFA eine Entscheidung treffen.

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