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Bartoli fordert Venus Williams im Finale heraus
Henin-Pleite als riesige Überraschung

Zum bereits sechsten Mal gelang Venus Williams der Einzug ins Endspiel der All England Championships in Wimbledon. Die US-Amerikanerin bezwang im ersten Halbfinale die Serbin Ana Ivanovic überzeugend mit 6:2, 6:4. Williams zog durch ihren 50. Matchgewinn an der Church Road mit ihrer legendären Landsfrau Billie Jean King gleich, die ebenfalls sechs Mal im Endspiel von Wimbledon stand. Williams greift am Samstag zu ihrem vierten Titel nach 2000, 2001 und 2005.

Im Finale trifft Williams auf die krasse Außenseiterin Marion Bartoli. Die Französin beendet im zweiten Halbfinale den Grand-Slam-Traum von Justine Henin. Bartoli setzte sich nach großem Kampf mit 1:6, 7:5, 6:1 gegen die belgische Weltranglisten-Erste durch und sorgte damit für eine der größten Überraschungen in der Turniergeschichte. Sie zog erstmals in ihrer Karriere in ein Grand-Slam-Finale ein. Sie wird in der aktuellen Weltrangliste nur auf Platz 17 geführt und konnte in ihrer Laufbahn erst drei Turniere gewinnen.

Henin hat mit Ausnahme von Wimbledon bereits alle Major-Turniere mindestens einmal gewonnen. 2001 verlor sie im Wimbledonfinale gegen Venus Williams, 2006 bei ihrem zweiten Versuch gegen die Französin Amelie Mauresmo.

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